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Behindertenbeauftragte informieren sich in Liebenstein über Generationenkonzept

Liebenstein. Die Behindertenbeauftragten des Landkreises Tirschenreuth trafen sich am 22. April 2026 im Liebensteiner Kartonagenwerk. Sie informierten sich über das Generationenkonzept.

Liebenstein. Die Behindertenbeauftragten des Landkreises Tirschenreuth trafen sich am 22. April 2026 im Liebensteiner Kartonagenwerk. Sie informierten sich über das Generationenkonzept.
Die Behindertenbeauftragten des Landkreises zusammen mit dem damaligen Plößberger Bürgermeister Lothar Müller (links). Bild: Judith Renner / Landratsamt Tirschenreuth

Behindertenbeauftragte informieren sich in Liebenstein über Generationenkonzept

(Liebenstein) Die kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Landkreis Tirschenreuth trafen sich am 22. April 2026 zu ihrer Quartalssitzung im Liebensteiner Kartonagenwerk.

Quartalssitzung im Liebensteiner Kartonagenwerk

Der damalige Bürgermeister Lothar Müller begrüßte die Teilnehmenden und hob das soziale Engagement des Unternehmens als wichtigen Beitrag für die Region hervor. Das familiengeführte Unternehmen zählt zu den modernsten Wellpappenverarbeitungsbetrieben Europas und verbindet wirtschaftlichen Erfolg seit einiger Zeit bewusst mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Liebensteiner Generationenkonzept im Fokus

Im Mittelpunkt des Treffens stand das sogenannte Liebensteiner Generationenkonzept, das verschiedene Lebensbereiche und Generationen an einem Standort zusammenführen soll. Geschäftsführerin Marion Forster stellte dabei unter anderem die Kinderkrippe „Schachtlwichtl“, den Kindergarten „Schachtlzwerge“, den Friseur „Schachtlboder“ sowie geplante Angebote im Bereich Tagespflege vor. Ergänzt werden soll das Konzept künftig durch eine Kantine als sozialer Treffpunkt sowie weitere Bausteine der medizinischen Versorgung.

Ziel des Projekts ist es, Betreuung, Pflege, Arbeit und Daseinsvorsorge möglichst wohnortnah miteinander zu verbinden und damit sowohl Mitarbeitende als auch Familien im ländlichen Raum zu entlasten.

Barrierefreiheit und Inklusion als Maßstab

Die Behindertenbeauftragten zeigten sich besonders an der barrierefreien Gestaltung und der inklusiven Ausrichtung der Angebote interessiert. Das Generationenkonzept wurde dabei als gelungenes Beispiel dafür hervorgehoben, wie soziale Infrastruktur, regionale Verantwortung und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verbunden werden können.

Da es sich zugleich um das letzte Treffen der kommunalen Behindertenbeauftragten in der Amtsperiode 2020 bis 2026 handelte, blickten die Teilnehmenden abschließend gemeinsam auf die Entwicklungen und die Zusammenarbeit der vergangenen sechs Jahre zurück.

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