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Bezirksehrung Danke Schiri ehrt in Schwandorf 13 Unparteiische

Schwandorf. Bei der DFB-Aktion „Danke Schiri“ ehrt der BFV 13 Unparteiische für ihr Engagement. Bezirkssieger sind Johannah Block, Willi Hirsch und Lukas Schwendner; die Bayern-Ehrung folgt am 22. Februar in München.

Bezirksehrung Danke Schiri ehrt in Schwandorf 13 Unparteiische

Die Bezirkssieger Willi Hirsch, Johannah Block und Lukas Schwendner (vorne von links) mit den weiteren Geehrten, den Gruppenobleuten und Kreisvorsitzenden sowie BFV-Bezirksvorsitzenden Thomas Graml (4. v. l.) und Bezirksobmann Markus Weigert (2. v. l.) Foto: Andreas Allacher/BFV
Foto: Andreas Allacher/BFV
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Vorbilder am Fußballplatz und in der Gesellschaft. Bezirksschiedsrichterausschuss ehrt im Rahmen der DFB-Aktion „Danke Schiri“ 13 Unparteiische für ihr herausragendes Engagement.

Danke Schiri: Ehrung für Vorbilder

Zwölf Schiedsrichter und eine Schiedsrichterin zeichnete der Bayerischer Fußball-Verband bei der Bezirksehrung der DFB-Aktion „Danke Schiri“ aus. Es seien Persönlichkeiten, so formulierte es Bezirksobmann Markus Weigert, die sich für die Fairness am Fußballplatz einsetzen, das Leben in den sechs Schiedsrichtergruppen der Oberpfalz prägen und Multiplikatoren bei den Vereinen sind. Die Bezirkssieger Johannah Block (Damen), Willi Hirsch (Ü50) und Lukas Schwendner (U50) fahren am 22. Februar zur Ehrung auf Bayern-Ebene in München ins „Haus des Fußballs“ sowie ins GOP-Theater.

„Wir zeichnen echte Vorbilder aus“, sagte der BFV-Bezirksvorsitzende Thomas Graml und betonte gleichzeitig deren Wert als Wegschnur für den Schiedsrichternachwuchs. Man stelle die Vorbilder deshalb in den Mittelpunkt, weil sie Werte und Ziele vermitteln, so Graml – am Fußballplatz und oft auch in der Gesellschaft. Dabei wurden die Schiedsrichter in drei Kategorien mit einem Pokal und einer Dankurkunde ausgezeichnet: „über 50“ und „unter 50 Jahren“ sowie „Frauen“.

Obleute würdigen Einsatz und Vielfalt

Die Verdienste der einzelnen Referees stellten die jeweiligen Obleute vor: Florian Islinger für die Gruppe Regensburg, Michael Bäumel (Parsberg), Thomas Gebele (Amberg), Andreas Stolorz (Weiden), Markus Pongratz (Cham) und Stefan Mehrl (Schwandorf). Zu den ersten Gratulanten zählten neben dem Bezirksvorsitzenden Thomas Graml der gesamte Bezirksschiedsrichterausschuss mit Markus Weigert, Philipp Götz und Roman Solter sowie die BFV-Kreisvorsitzenden Harald Gress (Regensburg), Albert Kellner (Amberg/Weiden) und Werner Mages (Cham/Schwandorf).

Die breite Vielfalt der Charaktere zeigte sich besonders bei den älteren Schiedsrichtern, die wie Max Piendl, Ludwig Hausner, Hans Gurdan oder Willi Hirsch ihr Hobby schon mehrere Jahrzehnte ausüben, sich wie Max Meier oder der reaktivierte Harald Heigl durch immense Einsatzbereitschaft auszeichnen, die vielfach in der Gruppenführung mitarbeiten, als Paten junge Schiedsrichter bei ihren ersten Einsätzen unterstützen oder als Förderer der Gruppe auftreten. Einige haben schon Spiele in oberen Ligen gepfiffen und vielen Nachwuchstalenten bei ihnen als Linienrichter erste Erfahrungen sammeln lassen. Dass dabei stets individuelle Persönlichkeiten an der Pfeife sind, betonten die Obleute Islinger und Mehrl, die zum einen für den Regensburger Ü50-Kandidaten Hausner den Titel „Schiri gnadenlos“ weitergaben, zum anderen aber den Schwandorfer U50-Vertreter Rony Berger als einen Referee bezeichneten, der „am Platz stets der Freund der Spieler sein“ will. Bezirkssieger in der Kategorie Ü50 aber wurde Willi Hirsch, der nach seiner aktiven Zeit als Schiedsrichter in der Landesliga und Linienrichter in der Regionalliga Verantwortung in der Gruppe Weiden übernahm, zuletzt 19 Jahre als Obmann und zuvor zwölf Jahre als dessen Stellvertreter.

U50-Kategorie und die Geehrten

In der Kategorie U50 war die Auswahl für den Bezirksschiedsrichterausschuss, wen er zum Bezirkssieger küren und damit zur Bayern-Ehrung mit Option zum bundesweiten Finale schicken soll, ähnlich schwierig. Kandidaten wie Vincent Prösl, der sich als Eventmanager in der Gruppe Parsberg genauso engagiert wie als Leiter der Ministranten in seiner Heimatpfarrei, Leopold Kellner, der nach den Worten seines Obmanns Florian Islinger in all seinen Karriereschritten als Schiedsrichter „stets zu den Jüngsten zählte, wenn nicht gar der Jüngste war“, Christian Schmittner, der in Weiden im Lehrteam mitarbeitete und schließlich als Lehrwart einsprang, oder David Seefried, der sich trotz schwerer Erkrankung zur Mitarbeit in der Chamer Führung bereiterklärte, standen zur Wahl. Das Rennen aber machte schließlich der 25-jährige Bayernliga-Schiedsrichter Lukas Schwendner, der nach Erfolgen in seinen jeweiligen Ligen und im bayerischen Nachwuchsleistungszentrum vor Kurzem das Amt des Lehrwarts in der Gruppe Amberg übernahm.

Zoigltermine
Zoigltermine

Die Geehrten:

Schiedsrichterinnen: Johannah Block (Cham)

Schiedsrichter U50: Leopold Kellner (Gruppe Regensburg), Vincent Prösl (Parsberg), Christian Schmittner (Weiden), Lukas Schwendner (Amberg), David Seefried (Cham), Rony Berger (Schwandorf)

Schiedsrichter Ü50: Ludwig Hausner (Gruppe Regensburg), Max Meier (Parsberg), Willi Hirsch (Weiden), Hans Gurdan (Amberg), Max Piendl (Cham), Harald Heigl (Schwandorf)

Bezirkssieger: Schiedsrichterinnen: Johannah Block (FC Viechtach), Ü50: Willi Hirsch (SV Floß), U50: Lukas Schwendner (DJK Ensdorf)