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Zoigltermine
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Bockboanig [ˈbɔkbaɪ̯nɪç]: Neid, Angst und ganz viel MiMiMi – die deutsche Dreifaltigkeit

Nordoberpfalz. Und so sprach der Portner beim Brandner Kaspar abermals: " An diesem Volksstamme magst zerschellen." Was Franz von Kobell in seinem zeitlosen Klassiker schon wusste, stellt die Republik der Gartenzwerge inzwischen tagtäglich eindrucksvoll unter Beweis. Eine Glosse.

Bockboanig [ˈbɔkbaɪ̯nɪç]: Neid, Angst und ganz viel MiMiMi – die deutsche Dreifaltigkeit

Foto: Chatgpt

Der Neid ist die Nummer sechs der sieben Todsünden – und definitiv die einzige, die keinen Spaß macht, oder, kurz gesagt: genau das Richtige für uns deutsche Gartenzwerge. Eine Variante des Neids ist die Missgunst: Während der Neider das Objekt eines anderen besitzen möchte, besitzt es der Missgünstige schon und gönnt es seinem Nachbarn nicht. Und, erkennen wir da jemanden wieder?

Neid, Missgunst & Co. fressen einen auf – passgenau für meine Landsleute.

Konditionierung 4.0 – der pawlowsche Reflex 2026

„Brandmauer“, „Neuwahlen“, „Regierungswechsel“ und viele Schlagwörter mehr reichen heute völlig aus, der ganze Satz hat ausgedient. Und so wie man einen Hund auf bestimmte Schnappreflexe trainieren kann, geht es auch dem und der Einheimischen. Diesel, Habeck, Gendern, Regenbogen und ein ganzes Füllhorn an Triggern lassen uns schäumen, beißen und vor allem sämtliche Verbindungen zur grauen Eiweißmasse zwischen den Ohrwascheln kappen.

„Mama, kann ich Hirn?“

Wenn es nun einfach ein paar Schwadronierer, kognitiv Geforderte und sonstige Gscheidhaferl wären, aber inzwischen ist es eine repräsentative Masse und die sind leichte Beute in den Händen der politischen Rattenfänger. Was tun?

Macht es wie der Zappergeck!

Man möchte es so vielen raten: Statt blöd daherzureden, sich einfach mal die Sonne ins Maul scheinen lassen!

SSV Jahn – 2. Slot
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Angst essen Seele auf

Rieger, du alter Grantler, kannst du nicht einfach mal etwas Lustiges schreiben? „Wir dürfen alles verlieren, nur nicht unseren Humor“, entfährt es da nachgerade flatulierend der schwarz-rot-güldenen Seele. Der Humorstandort Deutschland ist schließlich rund um den Globus bekannt und geliebt.

Mal im Ernst: Irgendwie konnte sich der teutonische Humor nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zur Angst. Es gibt inzwischen sogar den geflügelten Begriff „The German Angst“. Tatsächlich scheißen wir uns in jede Hose, die man uns hinhält – da wird’s natürlich schwer mit einem frischen Wind. Lieber geht es gegen Rentner, Bürgergeldempfänger und gegen alle, die sich nicht wehren, das Ganze selbstverständlich in Formaten und Slogans, die sich leicht über das Rückenmark verarbeiten lassen.

„Love is the answer“

So lautete schon der Appell von John Lennon. Die große Margot Friedländer sagte: „Seid Menschen!“ und genau das wäre die Lösung. Ein wenig menschliches Miteinander, ein bisserl den anderen auch mitkommen lassen und mit Kraft gemeinsam für eine wehrhafte Demokratie und ein echtes Gemeinwesen an einem Strang ziehen. Selbstverständlich darf man da auch mal streiten, diskutieren, unterschiedlicher Meinung sein – alles kein Problem, wenn es so etwas wie ein großes Miteinander gäbe.

Doch was ist uns stattdessen wichtig? Der Erhalt der Verbrennermotoren, Kampf gegen Gendersternchen, alternative Fakten und immer schön jede Menge Schaum vorm Maul. Gartenzwerge eben.

Wird so die neue Generation des Homo Sapiens Germanikus aussehen? Foto: Chatgpt

Stinkt der Fisch vom Kopf her?

Ja, unsere Repräsentanten geben eine Steilvorlage nach der anderen. Wir sind also faul, hören zu früh auf zu arbeiten, außerdem sind wir total gemein zum Kanzler. Aber irgendwie hat doch auch unsere Gesellschaft, jeder Einzelne, inzwischen einen Vogel. Vielleicht haben wir gerade deshalb die Politiker, die wir verdienen.

Zurück zur Überschrift: Apropos Fisch – warum ist Timmy eigentlich wertvoller als der anonyme Thunfisch, der regelmäßig auf der Pizza des Deutschen landet?

Fazit: Was bleibt, sind nur Verlierer – leider bemerken das die, die es am meisten angeht, garnicht. Da könnte man manchmal glatt neidisch werden …