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Nürnberg Barock begeistert Publikum in Speinshart

Speinshart. Zum Muttertag lädt das Ensemble Nürnberg Barock in der Speinsharter Klosterkirche zu einer klingenden Europareise ins 18. Jahrhundert ein. Texte zu Charles Burney und Sprecher Helwig Arenz machen die Zeit lebendig.

Speinshart. Zum Muttertag lädt das Ensemble Nürnberg Barock in der Speinsharter Klosterkirche zu einer klingenden Europareise ins 18. Jahrhundert ein. Texte zu Charles Burney und Sprecher Helwig Arenz machen die Zeit lebendig.
Bild: Robert Dotzauer

Nürnberg Barock begeistert Publikum in Speinshart

Mit einer Europareise erinnert „Nürnberg Barock“ an die Klänge des 18. Jahrhunderts.

Barockmusik zum Muttertag in Speinshart

Einen lebendigen Einblick in die europäische Musiklandschaft des 18. Jahrhunderts vermittelt zum Muttertag das Ensemble Nürnberg Barock in der Speinsharter Klosterkirche. Eine beeindruckende Zeitreise mit dem englischen Musikgelehrten Charles Burney.

Immer wieder kommt man gern zu den Konzerten in Speinshart. Das musikalische Niveau ist bemerkenswert. Nach dem Gastspiel von Nürnberg Barock im Vorjahr beeindruckten die jungen Musikerinnen aus der Frankenmetropole erneut mit ihrer Leidenschaft für Alte Musik. Wohltuend, frisch und lebendig zauberte das professionelle Ensemble den Klang seiner Zeit in das voll besetzte barocke Speinsharter Kleinod. In besonderer Umgebung vermittelten die sieben jungen Damen und Sprecher Helwig Arenz einen lebendigen Eindruck vom musikalischen Geschmack und der kulturellen Mode der Epoche.

Reise mit „The Musical Traveller“ durch Europas Musiklandschaften

Mit „The Musical Traveller“, so der Konzerttitel, begab sich das Ensemble auf eine Zeitreise quer durch das musikalische Europa. Im Mittelpunkt stand der englische Musikgelehrte Charles Burney (1726–1814), der zu seiner Zeit den Klang dieser Epoche mit persönlichen Begegnungen prägender Musikgrößen zu erforschen suchte. Burney notierte Gespräche und musikalische Eindrücke mit einer Mischung aus Neugier, Witz und präzisem Blick, die seine Reiseberichte bis heute einzigartig machen.

Diese lebendigen Notizen mit Berichten seiner Forschungsreisen durch ganz Europa, die der Künstler mit der Pferdekutsche unternahm, bewegten auch Nürnberg Barock, um Höhepunkte dieser musikalischen Reisen aus dem 18. Jahrhundert wieder aufleben zu lassen. In Speinshart faszinierte das abwechslungsreiche Programm das Publikum, das die Reiseerfahrungen eines rasenden Reporters der Musikgeschichte als Gesprächskonzert mit dem freien Schauspieler Helwig Arenz erlebbar machte.

Kompositionen von Gluck bis Allegri

Nach einführenden Worten von Elisabeth Fichtner, Geschäftsführerin der Internationalen Begegnungsstätte, unternahm das Ensemble, sich orientierend an den Reisetagebüchern des bedeutendsten englischen Musikhistorikers, einen mitreißenden Ausflug in die damaligen Musikzentren. Zum Leben erweckte Nürnberg Barock etwa Kompositionen von Christoph Willibald Gluck mit dem „Ballo“ aus Orpheus, von Johann Sebastian Bach (Präludium fis-Moll), Carl Philipp Emanuel (Streichersinfonie), dem „Miserere“ von Gregorio Allegri und ganz selbstverständlich Kompositionen des „Reisenden“ Charles Burney höchstpersönlich.

Grammer Solar
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Ein Konzertnachmittag, der den Besuchern zeitlose Barockmusik facettenreich und farbig und mit viel Wärme, Transparenz und Klarheit vermittelte. Bei prächtigem Muttertagswetter bot sich für die große Besucherschar die Möglichkeit, bei der anschließenden Begegnung im Innenhof des Klosterareals bei Klosterwein und Klosterbier den persönlichen Austausch und die entspannende Atmosphäre der Abtei zu pflegen.

Fazit des Konzertnachmittags

Das Konzert des Ensembles „Nürnberg Barock“ mit gelesenen Texten eröffnete einen lebendigen Einblick in die europäische Musiklandschaft des 18. Jahrhunderts.

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