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Bauverein hält Mieten stabil und bleibt günstigster Vermieter in Floß

Floß. Der Flosser Bauverein hält den Mietpreis stabil und ist mit 40 Häusern und 130 Wohneinheiten größter Eigentümer vor Ort. Die Mitgliederversammlung bestätigt durchschnittlich 4,20 Euro pro Quadratmeter.

Floß. Der Flosser Bauverein hält den Mietpreis stabil und ist mit 40 Häusern und 130 Wohneinheiten größter Eigentümer vor Ort. Die Mitgliederversammlung bestätigt durchschnittlich 4,20 Euro pro Quadratmeter.
Nach den Ergänzungswahlen setzt sich die Geschäftsführung aus Vorstand und Aufsichtsrat wie folgt zusammen: Sitzend von links: Walter Wirth, Marika Mauerer und Siegfried Schell (Vorstand). Stehend von links: Jochen Zuber, Peter Girke, Thomas Stetter (Aufsichtsrat) und Berater Fred Lehner. Bild: Fred Lehner.

Bauverein hält Mieten stabil und bleibt günstigster Vermieter in Floß

Als vor 126 Jahren die Baugenossenschaft „Eigenheim“ aus der Wohnungsnot heraus gegründet wurde, standen Zweck und Gegenstand eindeutig fest. Es galt, die Förderung der Wohnungsversorgung durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Unternehmerpolitik zu gewährleisten. Grundsätze, die von den Verantwortlichen im Vorstand und Aufsichtsrat bis zum heutigen Tag eingehalten werden. Und nicht nur das: Die Genossenschaft ist heute mit ihren 40 Häusern und 130 Wohneinheiten bei einem Quadratmeterpreis von 4,20 € der größte Hauseigentümer und preisgünstigste Vermieter. Es ist das Bestreben der Geschäftsführung, sich weiter daran zu halten. Nur so besteht die Sicherheit, das Geschaffene zu erhalten und preisgünstige Wohnungen vermieten zu können.

Mitgliederversammlung im „Weißen Rössl“

Mit diesen einleitenden Feststellungen eröffnete am Montag, 11. Mai, im Gasthaus „Weißes Rössl“ die Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer die ordentliche Mitgliederversammlung. Sie freute sich über den guten Besuch und die Anwesenheit aller Vorstandsmitglieder und Aufsichtsräte sowie Berater Fred Lehner. Noch bevor Mauerer die Geschehnisse und Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 Revue passieren ließ, gedachte die Versammlung der zwei verstorbenen Mitglieder in einer stillen Minute.

Den Fokus ihrer Berichterstattung legte Mauerer mithilfe von Folien auf die Tatsache, dass im abgelaufenen Jahr die Erneuerung, Instandsetzung und Modernisierung von Altbauwohnungen Vorrang hatten. Das alles kostete viel Geld. Öffentliche Zuwendungen wurden beantragt. Im Detail wurden die Betriebs- und Verwaltungskosten erläutert.

Prüfungsbericht bestätigt wirtschaftliches Arbeiten

Erfreulich ist, dass auch der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen in seinem Prüfungsbericht festhält, die Genossenschaft arbeite wirtschaftlich und sparsam. Nur so sei es möglich, den Mietpreis von derzeit durchschnittlich 4,20 € pro Quadratmeter Wohnraum halten zu können. Auch wenn sich dadurch die Ertragslage aus der Hausbewirtschaftung nicht verbessere, gebe es nichts zu beanstanden, hielt der Verband in seiner abschließenden Berichterstattung fest.

Ausführlich erläuterte Marika Mauerer das Zahlenwerk des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2025. Verbessert habe sich die Zahlungsmoral der Wohnungsmieter, auch wenn es immer wieder Mietrückstände gebe. Auch das Verständnis unter der Mieterschaft gebe zu keinen Beschwerden Anlass. Dies ist ein Zeichen der Zufriedenheit auch mit dem Vermieter. Damit könne weiter das aufgebaute Vertrauensverhältnis gestärkt werden.

Zahlenwerk und Beschlüsse zum Jahresabschluss 2025

Auf den Jahresabschluss eingehend berichtete die Vorstandsvorsitzende, dass Aktiva und Passiva mit 6.416.944,99 € abschließen. Das Jahresminus von 29.042,46 € sei auf den erhöhten Instandhaltungsaufwand zurückzuführen. Es könne durch die Entnahme aus der Bauerneuerungsrücklage gedeckt werden. Damit war auch die Versammlung durch einstimmigen Beschluss einverstanden. Schließlich fanden Jahresbericht, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung die Zustimmung der Mitglieder.

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Aufsichtsrat: Zusammenarbeit verläuft vertrauensvoll

Vorher hatte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Thomas Stedtter, zum Jahresbericht der Vorstandsvorsitzenden eingehend Stellung genommen. In fünf gemeinsamen Sitzungen wurden die anstehenden Probleme behandelt und beschlossen. Vertrauensvoll sei die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, was Stetter besonders lobend hervorhob. Auch der vorgetragene Prüfungsbericht des Verbandes fand die Zustimmung der Mitglieder.

Mitgliederentwicklung der Genossenschaft

Auf die Mitgliederbewegung eingehend war festzuhalten: Am 31. Dezember 2024 waren es 188 Mitglieder mit 237 Anteilen. Zugänge gab es sieben mit 17 Anteilen, Abgänge durch Kündigung und Tod neun mit neun Anteilen, sodass sich nach dem Stand vom 31. Dezember 2025 186 Mitglieder mit 245 Anteilen ergeben.

Vorstand bestätigt – positiver Ausblick

Nach den Satzungsbestimmungen scheidet Marika Mauerer aus dem Vorstand aus. Der Aufsichtsrat hatte in seiner letzten Sitzung die Vorstandsvorsitzende erneut für weitere drei Jahre berufen. Auch die Versammlung erteilte ihre Zustimmung.

In seiner Stellungnahme zu den Berichten hielt Berater Fred Lehner fest, dass die Genossenschaft die kommenden Herausforderungen meistern kann. Vorstand und Aufsichtsrat legten ein engagiertes Handeln an den Tag. Durch Marika Mauerer werde das Unternehmen souverän geführt, stehe auf gesundem Boden, sei liquide und könne sich jederzeit den Aufgaben stellen. Auch der gesetzliche Prüfungsverband bescheinige eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Geschäftsführung. Es gebe nichts zu beanstanden. Das Unternehmen sei auch ein Gewinn für die Kommune.

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