Chortag in Erbendorf vereint knapp 60 Stimmen
Chortag in Erbendorf vereint knapp 60 Stimmen
Wenn knapp 60 Stimmen in harmonischem Einklang die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erfüllen, dann ist das Ergebnis weit mehr als nur Musik – es ist gelebte Gemeinschaft. Unter dem Banner der Auszeichnung zum „Landmusikort“ lud die Stadt Erbendorf zu einem Chortag ein, der Sängerinnen und Sänger aus der Umgebung zusammenführte.
Chortag in Erbendorf: Stimmbildung und Missa Quattuordecim Auxiliatorum
Für das ambitionierte Projekt konnte als Fachmann der Bundeschorleiter des Fränkischen Sängerbundes, Gerald Fink, gewonnen werden. Unter seiner fachkundigen Leitung widmeten sich die Teilnehmer bereits am Vormittag intensiv der Stimmbildung und allgemeinen Grundlagen des Gesangs. Das Ziel des Tages war, die Freude am gemeinsamen Singen zu fördern und gleichzeitig die musikalische Qualität zu steigern. Im Mittelpunkt der Probenarbeit stand dabei ein besonderes Werk, die Missa Quattuordecim Auxiliatorum, aus der Feder von Gerald Fink selbst. Nach der Mittagspause wurde das Repertoire um weltliches Liedgut erweitert, was die Bandbreite und Flexibilität des neu formierten Projektchors unterstrich.
Abendgottesdienst als Höhepunkt des Chortags
Den feierlichen Höhepunkt fand der Tag im Abendgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Hier präsentierte der Projektchor die erarbeiteten Stücke der Öffentlichkeit. Unter der Leitung von Stefanie Rüger und mit Gerald Fink an der Orgel beeindruckte die Sängerschar sowohl mit der einstudierten Messe als auch mit dem Stück „Tollite Hostias“ von Camille Saint-Saëns aus dem Weihnachtsoratorium.
Bürgermeister Johannes Reger zeigte sich in seinem Resümee sichtlich stolz auf die kulturelle Leistung in seiner Stadt. Er betonte, dass dieser Chortag die Auszeichnung Erbendorfs zum „Landmusikort“ auf ideale Weise mit Leben gefüllt habe. „Dieser Tag hat nicht nur die stimmliche Qualität unter Beweis gestellt, sondern vor allem das Zusammengehörigkeitsgefühl der Sängerinnen und Sänger gestärkt. Es war ein bedeutender kultureller Beitrag für unsere gesamte Stadt“, so Reger. Sein besonderer Dank galt Gerald Fink für die inspirierende Leitung sowie Elisabeth Liedl. Nicht zuletzt dankte er den Mitarbeitern der Stadt, mit Corina Rumpler, Alexandra Söllner und Jochen Neumann, für die Organisation im Hintergrund.
Ausblick: Festkonzert am 26. April in Erbendorf
Wer den Chortag verpasst hat oder die Erbendorfer Stimmen erneut erleben möchte, muss nicht lange warten. Die lokalen Chöre bündeln ihre Kräfte bereits für das nächste musikalische Großprojekt. So findet am 26. April in der Stadthalle Erbendorf ein Festkonzert unter dem vielversprechenden Motto „BLÄSER.SAITEN.STIMMEN“ statt. Hierbei werden alle örtlichen Musikvereine, Chöre und Musikgruppen gemeinsam auftreten und die kulturelle Vielfalt der Stadt präsentieren.






