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30 Jahre Oberpfälzer Baumesse: Jubiläum mit Strahlkraft für die ganze Region

Amberg. Drei Jahrzehnte Oberpfälzer Baumesse – das ist für Veranstalter und Region gleichermaßen ein Meilenstein. Am 7. und 8. März verwandelt sich das Amberger Congress Centrum erneut in den Treffpunkt für Bauherren, Modernisierer und Branchenexperten. Rund 100 Aussteller und 4.000 Besucher werden erwartet.

30 Jahre Oberpfälzer Baumesse: Jubiläum mit Strahlkraft für die ganze Region

Für Veranstalter Thomas Resch, Geschäftsführer der Systema Projekte GmbH, ist das Jubiläum ein Zeichen der Beständigkeit, wie er auf der Pressekonferenz betonte: „Wir sind Veranstalter der ersten Stunde. Als Niederbayer in die Oberpfalz zu kommen und hier eine Messe über drei Jahrzehnte etablieren zu dürfen – das freut uns wahnsinnig.“ Natürlich hoffe man, „dass noch ein weiteres erfolgreiches Jahrzehnt folgt“.

Hoher Informationsbedarf rund ums Heizungsgesetz

Besonders gefragt seien in diesem Jahr die 28 Fachvorträge, die an beiden Messetagen stattfinden. „Durch die Reformen und Änderungen rund um das Heizungsgesetz ist die Nachfrage nach fundierten Informationen deutlich gestiegen. Die Menschen wollen wissen, was möglich ist und was für sie Sinn macht“, so Resch. Auch wirtschaftlich blickt er vorsichtig optimistisch auf die Lage im Bau- und Baunebensektor. Gekippte US-Zölle und gestiegene Reallöhne könnten der Branche leichten Rückenwind verschaffen.

Oberpfälzer Baumesse als zentrale Anlaufstelle für Eigenheim-Träume

Der Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny unterstrich die enge Verbundenheit der Messe mit der Region. Für Cerny ist die Baumesse vor allem eines: Anlaufpunkt für Menschen, die bauen, sanieren oder renovieren wollen. Besonders junge Familien verbinden mit dem eigenen Zuhause ihren persönlichen Traum – und zugleich eine wichtige Form der Altersvorsorge. „Aber viele fragen sich: Kann ich mir diesen Traum überhaupt noch erfüllen?“

Genau hier setze die Messe an. Fragen rund um Heiztechnik, Bestandsimmobilie oder Neubau würden ebenso thematisiert wie Fördermöglichkeiten und aktuelle Rahmenbedingungen. „Die Menschen wollen Orientierung. Und sie nehmen die Chance zur Information dankend an – das zeigen die konstant guten Besucherzahlen.“ Für Aussteller sei die Messe deshalb seit Jahren ein sehr attraktiver Marktplatz mit einer klar definierten Zielgruppe.

Messe mit Strahlkraft – auch nach schwierigen Jahren

Zum Abschluss zeichnete Cerny ein Bild, das vielen aus der Seele sprechen dürfte: Wer selbst Hand anlege – etwa beim Bau einer Terrasse – und abends mit einem Glas Wein draußen sitze und das Geschaffene betrachte, der wisse, „was für ein gutes Gefühl das ist“.

Auch Landrat Richard Reisinger sprach von einer Messe mit Strahlkraft für die gesamte Region. Sie habe schwierige Jahre hinter sich, gehe aber gestärkt daraus hervor. „Sie ist ein echtes Aushängeschild für alle, die bauen oder renovieren wollen.“

Zoigltermine
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Foto: Systema Projekte GmbH,
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH
Foto: Systema Projekte GmbH,
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Digitalisierung und Förderprogramme

Cerny und Reisinger verwiesen auf bestehende Baulandprogramme, die insbesondere Familien mit Kindern unterstützen. Bauanträge könnten mittlerweile digital eingereicht werden – die Bauverwaltung sei deutlich moderner geworden. Gleichzeitig betonte der Landrat, dass Rahmenbedingungen eingehalten werden müssten. Nachbarn und Natur seien zu schützen: „Man muss bereit sein, auch Zugeständnisse zu machen. Am Ende sind alle gleichgestellt.“

Einigkeit herrschte darüber, dass wieder mehr Wohnungen benötigt würden. Klassische Mehrgenerationenhäuser seien heute selten geworden, viele strebten nach einem eigenen Heim. In der aktuellen Zeit müssten Wohnträume jedoch realistischer gedacht werden – kleinere Eigenheime oder gut sanierte Bestandsimmobilien könnten ebenso zum persönlichen Traumobjekt werden.

Die Baumesse ist ein spannendes Schaufenster für unsere Region und bietet uns Unternehmern neben den Kontakten zu den Besuchern noch viele weitere Möglichkeiten, um uns zu präsentieren. Wir freuen uns beispielsweise schon darauf, uns zusätzlich mit den beiden Vorträgen „Mit Fotovoltaik und E-Mobilität: Zukunftssicher investieren!“ und „Solar Lüften – Lüften mit Energiegewinn“ aktiv einzubringen.

Siegfried Schröpf, GRAMMER Solar GmbH – Premium-Partner der Messe

Große Chancen fürs regionale Handwerk

Positiv bewerten die Verantwortlichen die Perspektiven für das regionale Handwerk. Die Betriebe vor Ort lieferten hohe Qualität. Moderne Technologien und Künstliche Intelligenz spielten zwar in der Planung eine Rolle, „ersetzten aber niemals unser Handwerk“, ist sich die Runde einig.

Die Oberpfälzer Baumesse 2026 im Überblick

Über die Homepage messe-amberg.de können Besucher den Messebesuch optimal planen. Es besteht – wie bereits in den Vorjahren – die Möglichkeit, vorab Termine mit Wunschausstellern zu vereinbaren und diese mit den Vortragszeiten abzustimmen.

Tickets für die Baumesse sind ebenfalls vorab online erhältlich, sodass Wartezeiten an der Tageskasse vermieden werden können. Neben regulären Tagestickets werden auch vergünstigte Familien- und Wochenendtickets angeboten.

Öffnungszeiten

Samstag, 7. März, und Sonntag, 8. März: jeweils von 10 bis 17 Uhr

Letzter Einlass: 16 Uhr

Tipp: Der Samstag gilt traditionell als der ruhigere Messetag und eignet sich besonders für ausführliche Gespräche mit den Ausstellern.

Eintrittspreise

Tageskasse (inkl. Messemagazin): 5 Euro, Kinder unter 12 Jahren: frei

Vergünstigter Vorverkauf über www.messe-amberg.de

Familienticket:
2 Erwachsene + 1 Kind (12–18 Jahre): 13 Euro
2 Erwachsene + 2 Kinder (12–18 Jahre): 16 Euro
Wochenendticket: 8 Euro

Anfahrt und Parken

Adresse für das Navigationssystem:
92224 Amberg, Schießstätteweg 8

Parkplätze stehen am Messegelände sowie auf dem benachbarten Großparkplatz (Dultplatz) in ausreichender Anzahl zur Verfügung.