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Endlich: Langersehnte Weihe auf den dritten Versuch!

Pressath. Nach zwei Absagen hat die Feuerwehr Pressath endlich ihr neues Löschfahrzeug offiziell eingeweiht.

Endlich: Langersehnte Weihe auf den dritten Versuch!

Auf den dritten Versuch kann die Feuerwehr Pressath endlich ihr neues Löschfahrzeug einweihen und segnen lassen.

Zwei Termine für die Fahrzeugweihe des neuen Löschfahrzeugs der Feuerwehrkameraden in Pressath waren unter schlechten Vorzeichen: Die Corona-Pandemie hat den Floriansjüngern einfach immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch, wie heißt es sprichwörtlich so schön? “Aller guten Dinge sind drei” – so hat das Löschfahrzeug auf den dritten Anlauf jetzt doch endlich seinen Segen bekommen.

Überführt wurde das Fahrzeug schon im November 2019. Nach einer Einweisung und mehreren Übungen an dem neuen Einsatzfahrzeug wollten die Kameraden das neue Gefährt auch endlich segnen. Der erste Termin war für März 2020 angesetzt – doch leider nicht einzuhalten. Die Kameraden haben das LF20 deshalb ohne kirchlichen Segen im Mai 2020 in den Dienst gestellt.

Auch der zweite Termin am 17.10.2020 sollte weniger glücklich enden: Einen Tag vor der Zeremonie musste alles wieder abgesagt werden, sehr zum Unwohl der Kameraden. Seit Mai 2020 haben die Floriansjünger in Pressath aber schon mehrere Einsätze mit dem neuen Löschfahrzeug abgearbeitet.

Fahrzeugweihe auf den dritten Versuch!

Jetzt endlich hat Stadtpfarrer Edmund Prechtl seinen Segen aussprechen können: Nach einer kleinen Andacht für verstorbene Kameraden hat der Geistliche das neue Einsatzfahrzeug der Pressather Feuerkameraden gesegnet. Ein großer Moment für alle um Kommandant Andreas Kneidl. Der hat sich stellvertretend für die gesamte Kameradschaft bei der Stadt Pressath für die unkomplizierte Beschaffung und auch seinen Kameraden für die immer „super Zusammenarbeit“ bedankt.

Drei Namenspaten und eine große Geste

Das neue Einsatzfahrzeug hat auch einen neuen Namen bekommen: Nicht ein Pate, sondern gleich drei geben dem neuen LF20 ihren Namen. „Wir fühlten uns sehr geehrt, als wir erfuhren, dass wir Pate sein dürfen“, sagen die drei Brüder Erwin, Rudi und Werner Deglmann bei ihrer Ansprache.

„Unsere Familie ist nun in der dritten Generation aktiv in der Feuerwehr tätig, das macht zusammen cirka 180 Jahre für das Ehrenamt“, erklären die drei. Doch wie sollten drei Namen auf ein Auto passen? Die Lösung: „Als Zeichen unserer Liebe und Wertschätzung gegenüber unserer Mutter, die uns immer in allen Lebenslagen unterstützte, vor allem bei der ehrenamtlichen Tätigkeit, widmen wir dem Fahrzeug den Namen ‘Marianne’“, erklären die Deglmann-Brüder ihre Entscheidung. Nach der Weihe wurde der Blumenschmuck vom LF20 an das Grab der seit zehn Jahren verstorbenen Mutter Marianne abgelegt.

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Bürgermeister Bernhard Stangl dankte den Patengeber für ihre gute Idee. Er bedauert, dass es heutzutage schwieriger wird, junge Leute für das Feuerwehr-Ehrenamt zu begeistern. Dank an Stadt und Feuerwehr hat auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz, Vertreter der Kreisbrandinspektion Neustadt/WN, ausgesprochen.

Wie viel Zeit die Kameraden der Feuerwehr Pressath in die Einweisung für das neue Löschfahrzeug gesteckt haben, beeindruckt ihn: „In den heutigen Zeiten der Pandemie ist es nicht einfach, ein neues Fahrzeug in Betrieb zu nehmen“, würdigt der Kreisbrandinspektor den Fleiß der Pressather.