Ergötzet euch an Bier, Wein, Gesang und den vielen schönen Menschen!
Ergötzet euch an Bier, Wein, Gesang und den vielen schönen Menschen!
Dabei wies er hin: „Selbstredend wird der liebe Herrgott höchstpersönlich das bunte Treiben in unserem Markt bewachen und sich über Mannes und Weibes Tag- und Nachtwerk seine Meinung bilden.“ Und weil seinen Worten zufolge „alles reichlich herbeigeschafft ist“, appellierte er: „Verwendet eure Goldrandtaler noch üppiger als sonst an den erlesenen Marktständen. Seid nicht knausrig, sondern bringt Licht in die dunklen Kassen!“
Wie der Herold hieß Andreas Ringholz in der Gestalt des Hauptmanns Georg Tumbky auch die vielen Lagergruppen willkommen, darunter die Paten der Kurfürstlichen Schlosswache zu Amberg. Die zahlreichen Gäste lud er ein, in die Zeit des Mittelalters einzutauchen und das Lagerleben zu genießen.
„Herzlich willkommen“ hieß es auch von Bürgermeister Markus Bauriedl und Festleiter Tobias Kirner. „Höret diese und wisst, dass die Einhaltung derselben mit allen zu Gebote stehenden Mitteln durchgesetzet wird“, weist Marktvögtin Theresia von Greiffenstein alias Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl auf die „Marktordnung für den 19., 20. und 21. Juley in anno domini 2024“ hin.
„Lasset uns feiern und fröhliche Stunden erleben“
So wurde verkündet: „Der Bürgerschaft von Waidhaus ist mit dem gebotenen Respekt zu begegnen. Insbesondere seyen die Hausfrauen und Weyber unter der Haube ehrfürchtig zu behandeln. Den Witwen und Waisen sey großherzig zu geben. Bettelvolk sey nicht geduldet; es hat sich vom Markt zu entfernen.“ Nach ihrem Ruf „Lasset uns feiern und fröhliche Stunden erleben“ konnte schließlich der Herold den Mittelalter-Markt offiziell eröffnen.
„Jubel!“, hieß es immer wieder lautstark. Dieser galt neben den „Spielleuten zu Ammenberg“ auch der Gruppe „Totus Gaudeo“, die mit „ExtraVagantenFolk“ begeisterte. Reichlich Beifall gab es außerdem für den Schaukampf der „Ritter von der Zarg“. Nicht fehlen durften „Feuer und Pulverdampf – Musketen und Kanonen böllern“. Die Feuershow der „Kurfürstlichen Schlosswache zu Amberg“ hatte es nach dem Fackelzug von der Pfarrkirche zum Schulplatz auch in sich.
„Besucht in jedem Fall auch das große Ritterlager!“
Die Einladung des Marktes ist auch am Samstag auf große Resonanz gestoßen. Wie auf dem Gelände des Markt- und Kirchplatzes konnten sich die Besucher aus nah und fern im Ritterlager bei Händlern und Handwerkern umsehen.
Auch die Kinder kamen nicht zu kurz, unter anderem bei alten Spielen. Die Jüngsten genossen neben Zaubereien des Gauklers „Sepp Schabernack“ auch das Stück „Feuerzahnweh“ des Handpuppen-Theaters der Dorfbühne Waidhaus. Das Ensemble gab zudem den „Wunderheiler und Medikus Baptist Franko und Johanna“ zum Besten.
„Metallisch hart und doch voll folkiger Spielfreude“ hieß es zum viel bejubelten Auftritt der Band „Vogelfrey“. Die Band begeisterte mit Rockmusik im Stile von „Rammstein“ und kam um Zugaben nicht herum. Das galt auch nach dem Fackelzug zum Asphaltplatz bei der Schule auch für die Gruppe „Drachenherz“ mit ihrer eindrucksvollen Feuershow.





















