Erstes Oldtimertreffen am Plößberger Weiher
Erstes Oldtimertreffen am Plößberger Weiher
Marco Rosner, der Ehemann von Carolin Rosner, die am Großen Weiher in Plößberg das „Car.ros“ betreibt, hatte mit Unterstützung des Kfz-Meisterbetriebs Forster das Oldtimertreffen organisiert. „Ich fuhr früher selbst alte Amischlitten. Es war schon immer ein Traum von mir, ein Oldtimertreffen zu organisieren“, erläutert er seine Beweggründe. Der Große Weiher war für ihn die ideale Kulisse dafür. Innerhalb kurzer Zeit hatte er über 80 Anmeldungen. „Fürs erste Mal super“, freute er sich. Seine Freude wurde jedoch getrübt durch eine Fake-Meldung in den Sozialen Medien. Die angebliche Absage des Treffens sorgte dafür, dass gut 30 angemeldete Fahrzeughalter erst gar nicht anreisten.
Autonostalgiker kommen auf ihre Kosten
43 waren aber trotzdem gekommen. So konnten die Besucher beim Betrachten und Bestaunen der Fahrzeuge auf eine nostalgische Reise quer durch die Automobilgeschichte gehen. Ein Ford Modell A, Baujahr 1929, der schnittige Lotus Esprit S2, Baujahr 1978, der VW-Käfer, Baujahr 1959, der klassische Trabi, der zum Pickup umgebaute Chevrolet Blazer K5, ein Opel GT/E, oder der VW-T3-Campingbus und der Mini 1300, Baujahr 1974, ließen die Herzen der Autonostalgiker höher schlagen. Marktgemeinderat Marcus Fritsch war mit seinem Allgäuer-Porsche-17-Traktor vorgefahren.
Prämierung der schönsten Fahrzeuge
Nach einem Weißwurstfrühstück wurden die Fahrzeuge von Marco Rosner und seinem Team bewertet. Prämiert wurden der VW Käfer (Baujahr 1959) von Peter Schmidt aus Weidenberg als schönstes Fahrzeug, der BMW E28 525 (Baujahr 1984) von Gerhard Kopf aus Poppenricht als Fahrzeug im schönsten Originalzustand sowie als schönstes Team die Historische Feuerwehr Windischeschenbach e.V., das gleich mit drei historischen Feuerwehrfahrzeugen vertreten war.
Am Nachmittag gab es Live-Musik mit Ralf Götz und am Abend wurde in der eigens von Rosner neu gebauten Grillhütte aufgegrillt und dazu frisches Fassbier gezapft. Trotz der faden Begleitumstände waren die Organisatoren trotzdem sehr zufrieden.








