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Erstes Oldtimertreffen am Plößberger Weiher

Plößberg. Nostalgische Schätze aus der Automobilgeschichte waren am Samstag Anziehungspunkt für Schaulustige beim ersten Oldtimertreffen am Großen Weiher in Plößberg. Eine Fake-Meldung in den Sozialen Medien sorgte jedoch für einen faden Beigeschmack.

Erstes Oldtimertreffen am Plößberger Weiher

Nicht nur der aufpolierte Ford Taunus war beim ersten Oldtimertreffen am Großen Weiher in Plößberg ein Blickfang. Viele Fahrzeughalter legten auch Wert auf Ausstattungsdetails oder Kleidung. Foto: Hans Prem
Ob Mini (Baujahr 1974) oder VW-T3-Campingbus (Baujahr 1989): Die Besucher erwartete eine nostalgische Reise durch die Automobilgeschichte. Fptp: Hans Prem
Eine Augenweide war der Lotus Esprit S2 Baujahr 1978. Foto: Hans Prem
Ob Audi oder VW Käfer: Die Besucher des Oldtimertreffens am Großen Weiher konnten über ein Stück Automobilgeschichte staunen. Foto: Hans Prem
Das älteste Fahrzeug war der Ford Modell A Roadster Baujahr 1929 (im Vordergrund). Foto: Hans Prem
Organisator Marco Rosner (links) und sein Team bewerteten die Fahrzeuge und prämierten anschließend die schönsten. Foto: Hans Prem

Marco Rosner, der Ehemann von Carolin Rosner, die am Großen Weiher in Plößberg das „Car.ros“ betreibt, hatte mit Unterstützung des Kfz-Meisterbetriebs Forster das Oldtimertreffen organisiert. „Ich fuhr früher selbst alte Amischlitten. Es war schon immer ein Traum von mir, ein Oldtimertreffen zu organisieren“, erläutert er seine Beweggründe. Der Große Weiher war für ihn die ideale Kulisse dafür. Innerhalb kurzer Zeit hatte er über 80 Anmeldungen. „Fürs erste Mal super“, freute er sich. Seine Freude wurde jedoch getrübt durch eine Fake-Meldung in den Sozialen Medien. Die angebliche Absage des Treffens sorgte dafür, dass gut 30 angemeldete Fahrzeughalter erst gar nicht anreisten.

Autonostalgiker kommen auf ihre Kosten

43 waren aber trotzdem gekommen. So konnten die Besucher beim Betrachten und Bestaunen der Fahrzeuge auf eine nostalgische Reise quer durch die Automobilgeschichte gehen. Ein Ford Modell A, Baujahr 1929, der schnittige Lotus Esprit S2, Baujahr 1978, der VW-Käfer, Baujahr 1959, der klassische Trabi, der zum Pickup umgebaute Chevrolet Blazer K5, ein Opel GT/E, oder der VW-T3-Campingbus und der Mini 1300, Baujahr 1974, ließen die Herzen der Autonostalgiker höher schlagen. Marktgemeinderat Marcus Fritsch war mit seinem Allgäuer-Porsche-17-Traktor vorgefahren.

Prämierung der schönsten Fahrzeuge

Nach einem Weißwurstfrühstück wurden die Fahrzeuge von Marco Rosner und seinem Team bewertet. Prämiert wurden der VW Käfer (Baujahr 1959) von Peter Schmidt aus Weidenberg als schönstes Fahrzeug, der BMW E28 525 (Baujahr 1984) von Gerhard Kopf aus Poppenricht als Fahrzeug im schönsten Originalzustand sowie als schönstes Team die Historische Feuerwehr Windischeschenbach e.V., das gleich mit drei historischen Feuerwehrfahrzeugen vertreten war.

Am Nachmittag gab es Live-Musik mit Ralf Götz und am Abend wurde in der eigens von Rosner neu gebauten Grillhütte aufgegrillt und dazu frisches Fassbier gezapft. Trotz der faden Begleitumstände waren die Organisatoren trotzdem sehr zufrieden.

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