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Erstkommunion stärkt Gemeinschaft und Glauben in Schlammersdorf

Schlammersdorf. Am Weißen Sonntag feierten sechs Kinder aus Schlammersdorf und Menzlas in St. Luzia ihre Erstkommunion, angeführt von Pater Adrian Kugler. Predigt und Musik betonten Freundschaft und gelebten Glauben.

Schlammersdorf. Am Weißen Sonntag feierten sechs Kinder aus Schlammersdorf und Menzlas in St. Luzia ihre Erstkommunion, angeführt von Pater Adrian Kugler. Predigt und Musik betonten Freundschaft und gelebten Glauben.
Pater Adrian Kugler mit den diesjährigen Kommunionkindern aus der Pfarrei St. Luzia Schlammersdorf. Bild: Gerhard Löckler

Erstkommunion stärkt Gemeinschaft und Glauben in Schlammersdorf

Am Weißen Sonntag feierten sechs Kinder aus Schlammersdorf und Menzlas ihre Erstkommunion und empfingen dabei erstmals den Leib Christi. Die feierliche Zeremonie begann mit einem festlichen Einzug in die Pfarrkirche St. Luzia. Angeführt wurde dieser von Pater Adrian Kugler, während die Kommunionkinder von ihren Eltern begleitet wurden, die diesen besonderen Moment mit ihnen teilten.

Musik und Predigt zum Thema Freundschaft

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm wieder der Kirchenchor unter der Leitung von Matthias Stiegler. In seiner Predigt griff Pater Adrian das Leitmotiv der Feier auf, die auch von den Kindern und Eltern mitgestaltet wurde. Im Mittelpunkt seiner Worte stand die Sehnsucht nach echter Freundschaft – ein Bedürfnis, das Menschen jeden Alters verbindet. Gerade in Zeiten sozialer Netzwerke, so Kugler, werde der Begriff „Freundschaft“ oft oberflächlich verwendet: „Eine Freundschaftsanfrage ist schnell gestellt, doch wahre Verbundenheit braucht mehr.“

Als anschauliches Bild griff der Geistliche das Symbol eines Wagenrades auf, das die Erstkommunionkinder auch zur Vorbereitung ihrer Feier begleitete. Freundschaft könne nur gelingen, wenn Menschen „in Verbindung bleiben, zusammenhalten und eine gemeinsame Mitte haben“. Für Christen sei diese Mitte Christus, symbolisiert durch den Altar.

Eucharistie als Quelle der Gemeinschaft

Kugler erinnerte daran, dass Jesus Zeit seines Lebens Menschen zusammengeführt, Ausgegrenzte aufgenommen und Versöhnung ermöglicht habe. Diese verbindende Kraft zeige sich bis heute in der Eucharistie. „Das Brot stiftet Gemeinschaft. Wer davon isst, wird gestärkt und befähigt, selbst für andere da zu sein“, so der Geistliche.

Zugleich mahnte der Prediger, dass der Glaube mehr sei als bloßes Brauchtum. In einer „nervösen und unruhigen Zeit“ brauche es Orte der Sammlung und des Austausches. Der Sonntagsgottesdienst könne genau dies leisten: Menschen zusammenbringen, stärken und neu ausrichten. Besonders wandte sich Pater Adrian an die Erstkommunionkinder. Mit dem Empfang des „Brotes des Lebens“ beginne für sie ein neuer Abschnitt. „Ihr gehört dazu, ihr seid geliebt und nicht allein“, gab er ihnen mit auf den Weg. Der Glaube solle ihnen Kraft schenken – sowohl für ihr eigenes Leben als auch für ein solidarisches Miteinander.

Ermutigung für Kinder, Eltern und Gemeinde

Er betonte, dass Jesu Botschaft den Menschen Kraft gebe, um im Leben aufzublühen. In der heiligen Kommunion komme Jesus den Gläubigen nahe und verbinde sie miteinander. So könne jeder Einzelne dazu beitragen, seine Botschaft sichtbar und spürbar werden zu lassen. Besonders ermutigte er die Kinder, immer wieder den Tisch des Herrn zu suchen. Zugleich rief er Eltern und Gemeinde dazu auf, die Kinder auf ihrem Glaubensweg zu begleiten und ihnen ein lebendiges Vorbild zu sein. Abschließend dankte er allen, die an der Vorbereitung dieses Tages mitgewirkt hatten.

Grammer Solar
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Während der Eucharistiefeier empfingen vier Kinder aus Schlammersdorf und zwei aus Menzlas erstmals die heilige Kommunion. Ein bewegender Moment für die Kinder und ihre Familien. Am Nachmittag fand in der Pfarrkirche noch eine Dankandacht statt. Dabei wurden auch die religiösen Andachtsgegenstände gesegnet, die den Kindern als Erinnerung an ihre Erstkommunion überreicht worden waren.