Erweiterung des Kindergartens in Floß startet nach Abriss des Nebengebäudes

Erweiterung des Kindergartens in Floß startet nach Abriss des Nebengebäudes
Endlich ist es soweit. Pfarrer Max Früchtl, die Katholische Kirchenverwaltung und der Kindergarten atmen auf. Nach jahrelangen Vorbereitungen, die mit endlosen Verhandlungen und Gesprächen verbunden waren, konnte mit der Erweiterung und Sanierung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney vor wenigen Wochen begonnen werden. Fleißige Helferinnen und Helfer haben vorher freiwillig und ehrenamtlich bei der Räumung des Kindergartens Hand angelegt. Der Umzug der Kinder in das Pfarrheim St. Josef vollzog sich ohne Probleme und unfallfrei.
Erweiterung und Sanierung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney
Vor wenigen Wochen war es soweit. Die beauftragten Firmen konnten die Sanierungsarbeiten im Kindergarten aufnehmen. Dabei geschieht mehr, als man sich vorstellte. Das hält Pfarrer Früchtl in den Gesprächen fest. Doch ändern kann man das nicht, denn was sein muss, muss sein. Im Übrigen wurde der Bauumfang in den genehmigten Bauplanungen festgelegt. Die Planungen sehen auch den Abbruch des auf Pfarrgrund stehenden Nebengebäudes vor.
Abbruch des Nebengebäudes am Pfarrhof schafft Platz
Das Gebäude schreibt Geschichte. Es wurde mit dem Bau des Pfarrhauses vor mehr als 100 Jahren als notwendige Stallung für die Kleintierhaltung und für den Kleingartenbau im Pfarrhof gebaut und verwendet. Für die damaligen Pfarrhaushälterinnen war es ein kleines Zuhause, in dem sie Tag für Tag ihrer Beschäftigung nachgingen und für den Pfarrhaushalt sorgten. Doch die Zeiten haben sich auch hier gewaltig geändert. Es gibt heute weder eine Kleintierhaltung noch einen Kleingartenbau für den Eigenbedarf. Das Nebengebäude hat bisher ausreichend als Abstellraum gedient.
Notwendig war der Abbruch des Nebengebäudes, weil eine Teilfläche des Pfarrgrundes für die Erweiterung des Kindergartens durch eine weitere Kindergruppe benötigt wird. Pfarrer Max Früchtl spricht von einer sinnvollen Verwendung der benötigten Grundstücksfläche und einem wesentlichen Beitrag für die Verwirklichung der baulichen Vorhaben durch den Kindergarten, der unter der Trägerschaft der Katholischen Kirchenstiftung steht. Heute schon spricht man von einem großen Gemeinschaftswerk zwischen der Pfarrgemeinde und dem Kindergarten. So soll es auch sein.


