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OTH Amberg-Weiden
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Eslarner Böllerschützen beim 33. Bayerischen Böllerschützentreffen 

Eslarn. Neun Böllerschützen der Schützengesellschaft Hubertus reisten mit 15 Begleitpersonen nach Aschelsried zum 33. Bayerischen Böllerschützentreffen. Dort sorgten 1.100 Schützen mit 50 Kanonen für ein Spektakel.

Eslarn. Neun Böllerschützen der Schützengesellschaft Hubertus reisten mit 15 Begleitpersonen nach Aschelsried zum 33. Bayerischen Böllerschützentreffen. Dort sorgten 1.100 Schützen mit 50 Kanonen für ein Spektakel.
Die Böllerschützen mit dem Vorsitzenden Daniel Biermeier (hinten 2.v.r.) und dem tafelträger Christoph Kulzer der Schützengesellschaft Hubertus. Foto: Markus Brenner

Eslarner Böllerschützen beim 33. Bayerischen Böllerschützentreffen 

„Wou’s kracht und wou’se wous rührt san die Böllerschützen aus Eslarn niad weid weg.“ So machte sich eine Elite der Böllerschützen der Schützengesellschaft Hubertus Eslarn auf den Weg zum 33. Bayerischen Böllerschützentreffen nach Aschelsried, einem idyllischen Gemeindeteil von Karlskron im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Mit neun aktiven Böllerschützen und ihren Schaftböllern sowie rund 15 Begleitpersonen ging es mit dem Bus auf die knapp 180 Kilometer lange Reise nach Oberbayern.

Bayerisches Böllerschützentreffen in Aschelsried

Das Bayerische Böllerschützentreffen gilt als Höhepunkt im Jahreskalender der Bayerischen Böllerschützen. Mehr als 1.100 Hand- und Schaftböllerschützen aus ganz Bayern mit rund 50 Kanonen und Standböllern sorgten für ein eindrucksvolles Bild und machten das traditionelle Großereignis mit den historischen Salutschüssen zum größten Treffen dieser Art in Bayern. Ausrichter waren die „Lustigen Brüder“ Adelshausen gemeinsam mit den Böllerschützen und der Freiwilligen Feuerwehr Adelshausen. Gleich drei Jubiläen wurden an diesem Wochenende gefeiert: das 76-jährige Bestehen des Schützenvereins, das 25-jährige Bestehen der Böllerschützen sowie das 150-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr.

Entsprechend groß war die Resonanz mit rund 180 vertretenen Schützenvereinen aus ganz Bayern. Für die Eslarner begann der Tag im Festzelt mit einem gemeinsamen Mittagessen, bevor die aktiven Schützen zum Schießfeld marschierten und sich in einem Maisfeld zwischen den Pflanzen in Reihe aufstellten. Dort standen insgesamt sechs verschiedene Schussfolgen auf dem Programm. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl nahm das Böllerschießen einige Zeit in Anspruch, bot den zahlreichen Zuschauern jedoch ein beeindruckendes akustisches und optisches Erlebnis. Selbst eine kurze Unterbrechung wegen eines kleinen Wiesenbrandes konnte den Ablauf kaum beeinträchtigen. Dank der hervorragenden Organisation wurde auch diese unerwartete Situation schnell und professionell gemeistert.

Wiedersehen und Erinnerungen an Eslarn

Besonders erfreulich war für die Eslarner das Wiedersehen mit vielen Vereinen und Kameraden, die erst im vergangenen Jahr beim 32. Bayerischen Böllerschützentreffen in Eslarn zu Gast gewesen waren. Dieses hatte am 10. August 2025 im Rahmen des 25. Heimatfestes der Marktgemeinde Eslarn unter dem Motto „Feiern aus Tradition“ sowie anlässlich des 55-jährigen Gründungsjubiläums der Eslarner Schützengesellschaft Hubertus stattgefunden. Besondere Erkennungszeichen waren dabei die Eslarner Böllerabzeichen, die auf zahlreichen Böllerhüten zu sehen waren. Viele Schützen wurden darauf angesprochen und erinnerten sich gerne an das Treffen in Eslarn. Immer wieder war von der hervorragenden Organisation, der besonderen Atmosphäre, der schönen Lage und der gelebten Gastfreundschaft die Rede. Zahlreiche Teilnehmer schwärmten noch von den Eindrücken, die sie vom Eslarner Heimatfest mit nach Hause genommen hatten.

Zu den Gesprächspartnern der Eslarner gehörte auch der 1. Landesböllerreferent Franz-Xaver Wagner, der sich ebenfalls sehr positiv an das Bayerische Böllerschützentreffen in Eslarn erinnerte. Mit dabei waren außerdem Gauböllerreferent Markus Brenner sowie Bezirksböllerreferent Alexander Eichelberger, mit dem die Eslarner Böllerschützen seit Jahren eine vertrauensvolle und ausgezeichnete Zusammenarbeit pflegen. Die Böllerschützen in Adelshausen und Eslarn verbindet nicht nur die Pflege des bayerischen Brauchtums, sondern auch die gemeinsame Überzeugung: „Bei uns fängt jedes Fest mit dem richtigen Wumms an.“ Neben dem traditionellen Salut- und Böllerschießen stehen Kameradschaft, Disziplin und ein würdiges Auftreten im Mittelpunkt des Vereinslebens.

Heimreise und Dank an die Ausrichter

Nach einem erlebnisreichen Tag voller Begegnungen, eindrucksvoller Schusssalven und bester Stimmung trat die Eslarner Gruppe am Abend die Heimreise an. Gegen 21 Uhr kehrten die Teilnehmer mit dem Bus wohlbehalten nach Eslarn zurück und waren sich einig: Das 33. Bayerische Böllerschützentreffen in Aschelsried war erneut ein beeindruckendes Erlebnis und ein würdiger Höhepunkt im Böllerschützenjahr. Die Eslarner Böllerschützen bedanken sich bei den „Lustigen Brüdern“ Adelshausen, den Böllerschützen Adelshausen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Adelshausen für die hervorragende Organisation und den reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung.

Witron Zoiglbrotzeit
Witron Zoiglbrotzeit
Die 1.100 Hand- und Schaftböllerschützen aus ganz Bayern, darunter 9 aus Eslarn, sorgten mit rund 50 Kanonen und ihren Standböller für ein eindrucksvolles Bild. Foto: Markus Brenner
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