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Feministischer Tanz in den Muttertag setzt Zeichen in Weiden

Weiden. Am 9. Mai lud das Bündnis für Frauenrechte zum 2. feministischen Tanz ins Foyer der Sünde. Sechs Stunden Musik und starke Worte setzten ein Zeichen für Gleichberechtigung und Solidarität mit Müttern und FLINTA.

Weiden. Am 9. Mai lud das Bündnis für Frauenrechte zum 2. feministischen Tanz ins Foyer der Sünde. Sechs Stunden Musik und starke Worte setzten ein Zeichen für Gleichberechtigung und Solidarität mit Müttern und FLINTA.
Foto: Katharina Högerl

Feministischer Tanz in den Muttertag setzt Zeichen in Weiden

Bereits zum zweiten Mal lud das Bündnis für Frauenrechte Weiden am Abend des 9. Mai zum „feministischen Tanz in den Muttertag“ ein. Das Bündnis für Frauenrechte ist ein loser Zusammenschluss verschiedenster politisch, beruflich oder privat feministisch engagierter Frauen, die gemeinsam auf Missstände in der Gleichberechtigung und den zunehmend besorgniserregenden Zustand der Frauenrechte aufmerksam machen.

Feministischer Tanz in den Muttertag setzt Zeichen

Das Bündnis möchte mit seiner Tanzveranstaltung am Vorabend des Muttertags Aufmerksamkeit schaffen für die systematische, gesellschaftliche Benachteiligung von insbesondere Müttern und allen FLINTA-Personen. Im Foyer der Sünde gab es sechs Stunden lang eine bunte Mischung aus verschiedensten Musik-Live-Acts und zum Anlass passenden Redebeiträgen.

Den Anfang machte Ms. Ivana, die mit einer gelungenen Mischung feministischer Songs am DJ-Pult das Warm-up übernahm. Um circa 20 Uhr, als sich das Foyer zunehmend zu füllen begann, begrüßte Bald-Stadträtin Anna Pschierer das Publikum und setzte die Stimmung für den Abend mit den Worten „Wer denkt, dass die finanzielle und emotionale Abhängigkeit von Müttern eben einfach zum Kinderkriegen gehört, der sollte einmal überlegen, wie es wäre, wenn Männer Kinder bekommen könnten.“

Foto: Karin Pschierer
Foro: Dr. Sema Tasali-Stoll
Foto: Dr. Sema Tasali-Stoll

Live-Acts und Redebeiträge für Solidarität und Schutz

Den ersten Live-Act übernahm die Regensburger Singer-Songwriterin Vileyia, die mit ihren gefühlvollen Liedern emotional zu begeistern wusste. Sie wurde gefolgt von einem Redebeitrag von Angela Frank, Leiterin des Dornrose e. V. Weiden, die die Wichtigkeit von Solidarität und Gemeinschaft als wichtiges Instrument im Umgang mit sexualisierter Gewalt und, brandaktuell, digitaler Gewalt hervorhob.

Im Anschluss lockte DJ Anita mit House-Sounds die Anwesenden zum Tanz gegen Rollenbilder auf die Tanzfläche. Bevor es mit starken Synthpop-Sounds von Singer-Songwriterin Jate aus Regensburg wieder kraftvoll-emotional wurde, sprach MdL Laura Weber über die zunehmende Gefahr rechtsextremer Strömungen für Frauen- und Menschenrechte und die daraus folgende Wichtigkeit solcher feministischen Bündnisse.

Poetry, Rap und Ausblick auf die nächste Ausgabe

Bevor es in den letzten Auftritt des Abends ging, trug Sara Lehner einen Poetry-Beitrag vor, in dem sie aufzeigte, wie schön das Leben sein könnte, wäre Gleichberechtigung bereits Realität. Den Abschluss des Abends bildete Rapperin Bixxn, die mit ihrer gesellschaftskritischen Musik unter anderem auch ihrer Vorliebe für Tofu Ausdruck verlieh. Karin Pschierer übernahm das Schlusswort und lud die Anwesenden bereits zum 3. Feministischen Tanz im nächsten Jahr ein. Der Erlös der Veranstaltung geht in diesem Jahr an Dornrose e. V.

SSV Jahn – 2. Slot
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