Förderverein bestätigt Vorstand, neuer Schriftführer in Leuchtenberg

Förderverein bestätigt Vorstand, neuer Schriftführer in Leuchtenberg
Bei den Neuwahlen des Fördervereins Burg Leuchtenberg gab es eine Veränderung. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof Maier gab Josef Schieder sein Schriftführeramt an Johannes Herrmann weiter.
Neue Vorstandschaft des Fördervereins Burg Leuchtenberg
Vorsitzende bleibt die Burgwartin Rita Lingl, seit 2003 im Amt; Vize: Karl Liegl; Kassier: Marcello Hofacker; Beisitzer: Harald Bischof, Jörg Pickelmann, Florian Mayer und neu Thomas Kern, Josef Schieder und Cornelia Gatzky; Kassenprüfer: Reinhold Dobmeier und Karl Meier.
Dem Bericht der Vorsitzenden Rita Lingl war zu entnehmen, dass es seit vergangenem Jahr die Rätselaktion „Rund um die Burg Leuchtenberg“ für die Kinder mit ihren Eltern gibt. Nach erfolgreicher Lösung werden die Kinder mit Pixi-Büchlein belohnt. Die Mitglieder sorgten dafür, dass Holztore neu gestrichen und Torhalterungen restauriert wurden. Der Kräutergarten musste wegen Baumaßnahmen ruhen und konnte erst Ende September vom Wildwuchs befreit werden.
Engagement und Einnahmen bei der 900-Jahrfeier
Der Förderverein unterstützte auch die 900-Jahrfeier der Marktgemeinde mit einem Essensstand, und dabei konnte ein guter Umsatz erzielt werden. Trotz der Anschaffung von Vereins-T-Shirts gab es für die Vereinskasse ein Plus, so Kassier Marcello Hofacker.
Geplante Führungen und Veranstaltungen auf der Burg
Für dieses Jahr plant der Förderverein auf der größten Burganlage der Oberpfalz die Sagenführung „Elisabeth von Leuchtenberg“ anzubieten. Im Herbst wird in die Burg zum Weinabend eingeladen, und dieser sollte mit Liedern vom Männergesangverein „Liederkranz“ umrahmt werden. Die „Belebte Burg“ findet erst wieder im nächsten Jahr statt. Für die Burg gibt es das Angebot, die Aufstellung eines Graphoskops (Orientierungsfernrohrs), um die Aussicht über die Oberpfalz genießen zu können. Mit diesem Münzfernrohr könne jeder Besucher dies selbst bedienen, und es sei mit Sicherheit eine Bereicherung, so Rita Lingl.
Stellungnahme von Bürgermeister Anton Kappl
Bürgermeister Anton Kappl dankte dem Förderverein, der sehr wichtig für die Burg und die Marktgemeinde ist, und lobte, dass der Verein auch das Burgfest (900 Jahre) so aktiv begleitet habe. „Durch eure Aktivitäten das ganze Jahr über lebt unsere Burg.“ Der Bürgermeister bedauerte, dass die Angebote beim Ferienprogramm so wenig angenommen werden. Es bedarf stets viel Aufwand und kostet auch Geld, „aber anscheinend ist zu wenig Äktschen“, so die Feststellung der Ausrichter.




