Gemeinde investiert 17.000 Euro in Flossenbürgs Wanderwege

Gemeinde investiert 17.000 Euro in Flossenbürgs Wanderwege
Jahreshauptversammlung OWV Flossenbürg. Am Sonntag, den 22. März 2026 konnte der Erste Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins Flossenbürg, Helmut Erndt, die anwesenden Mitglieder im „Kleinen Wirtshaus“ begrüßen. Er stellte fest, dass der Verein momentan 133 Mitglieder hat und die JHV richtig einberufen und angekündigt wurde. Nach der Begrüßung erfolgte die Totenehrung für die verstorbenen Mitglieder. Auf das Verlesen des Protokolls der letztjährigen JHV wurde einstimmig verzichtet.
Rückblick und Mitgliederentwicklung beim OWV Flossenbürg
In seinem anschließenden Bericht erwähnte Erndt, dass es wieder etwa zehn Besuche zu Geburtstagen gab. Diese Anzahl nimmt, bedingt durch den Mitgliederschwund, jährlich ab. Der Verein machte wieder zusammen mit dem neuen Geistlichen Pater John auf dem Entenbühl eine Maiandacht. Auch die Johannisfeier wurde letztes Jahr sehr gut besucht. Die Backofenkrippe wurde aufgebaut und heuer wieder abgebaut. Weitere Termine wurden aufgezählt.
Ausblick 2026: Termine und Vorhaben
Als Ausblick für dieses Jahr wurden folgende geplanten Feste und Tätigkeiten genannt: 31. Mai: Maiandacht auf dem Entenbühl. 21. Juni: Johannisfeuer (Sonntag). Neue Wandertafeln an der Friedhofsmauer. Beschilderung der Wanderwege weitermachen. Und noch mehrere weitere Punkte, wie die Reparatur von Bänken und so weiter.
Im nächsten Veranstaltungspunkt kamen die Fachwarte zu Wort. Naturschutzwart Herbert Kraus berichtete über den Aufbau des Amphibienschutzzauns und dessen Sinn. Er ist auch verantwortlich für den Internetauftritt des OWV und sagte, dass der Verein eine neue Internetadresse hat. Sie lautet: owv-flossenbuerg.de. Der Jugendwart Alexander Achatz konnte über mehrere erfolgreiche Veranstaltungen im letzten Jahr Bericht erstatten.
Wanderwege: neue Beschilderung und Pflege
Dann kam der Bericht des Wander- und Wegewarts Franz Kerbeck. Da Franz erst seit rund zwei Jahren dieses Amt innehat, bereitete er sich mit dem Studium der Vorschriften und der Haftung gründlich auf diese Tätigkeit vor. Er war es auch, der heuer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und einigen Helfern die komplette Beschilderung der Wanderwege erneuerte und weiter erneuert. Die alte Beschilderung war zu 80 bis 90 Prozent beschädigt, und es kamen auf den Verein und die Gemeinde verständlicherweise Beschwerden von Wanderern, die sich dadurch verlaufen hatten. Dem wirkte der Wegewart jetzt entgegen. Mit einem finanziellen Aufwand von rund 17.000 Euro wurde neues Material angeschafft und in mehreren hundert Arbeitsstunden angebracht. Der Verein ist laut Satzung für den Erhalt und die Pflege der 76 Kilometer Wanderwege und der 88 Ruhebänke verantwortlich.
Kerbeck ist auch unser „Bänkewart“. Allein ein Brett für so eine Bank kostet 18 Euro; der Lack und die Arbeit nicht gerechnet. Für eine einzige Bank braucht man sechs bis sieben Bretter. Franz Kerbeck musste sich auch über die ganzen DIN-Vorschriften schlau machen. Als verantwortlicher Wanderwart konnte er über drei Wanderungen mit teilweise über 50 Teilnehmern berichten.
Geplante Wanderungen und Engagement im Ort
Als Vorschau für dieses Jahr steht das Ausschneiden und Ausräumen der Wanderwege an; hierzu nimmt er die Jugend des Dorfes zu Hilfe. Er wurde auch angesprochen, dass die Steinbacköfen im Dorf unbedingt wieder einmal angeheizt werden müssen. Geplant und bereits ausgearbeitet sind für die Urlaubs- und Ferienzeit drei Wanderungen in und um Flossenbürg, zwischen sechs und 24 Kilometern Länge, immer am Mittwoch; Treffpunkt ist der Kiosk. Näheres hierzu in der Tagespresse.
Finanzen und Vorstandswahlen beim OWV Flossenbürg
Der Kassenbericht des Schatzmeisters war kurz, und er resümierte, dass der Verein im letzten Jahr leider ein kleines Minus einfuhr. Dies entstand durch die Zuzahlung von 1.500 Euro zur Materialbeschaffung der Wanderwege. Er wurde durch die Kassenprüfer entlastet und sogleich auch die gesamte Vorstandschaft.
Bei den Neuwahlen wurden als Wahlleiter der Erste Bürgermeister Thomas Meiler und Reiner Solfrank bestimmt. Bei der schnellen Wahl gab es keine Veränderungen. Am Schluss bedankte sich zuerst der zweite Vorsitzende Markus Pentner bei Helmut Erndt dafür, dass dieser das Amt des Ersten Vorsitzenden nunmehr schon seit rund 35 Jahren innehat. Danach sprach sich der Bürgermeister in einem Grußwort überaus positiv für diesen Verein aus und wünschte für die Zukunft alles Gute. Er sicherte dem Verein auch weiterhin jegliche mögliche Unterstützung zu.




