Friedenslicht 2015: Hoffnung schenken – Frieden finden
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Friedenslicht 2015: Hoffnung schenken – Frieden finden
Weiden. Sebastian Hammer und Marie Geuß vom Stamm Markomannen des Verbandes christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) wurden heute morgen von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß im Foyer des Neuen Rathauses zur Übergabe des Friedenslichtes herzlich begrüßt.
Von Daniel Meinl
Die Friedenslichtaktion 2015 steht unter dem Motto: „Hoffnung schenken – Frieden finden“. Damit will sie ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzen.
Das Friedenslicht ist nicht irgendein Licht. Es geht zurück auf eine Initiative des ORF. An der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem entzündet Jahr für Jahr ein Kind das Friedenslicht. Seit 22 Jahren verteilen die vier Ringverbände, zu denen auch der VCP gehört, ab dem 3. Advent das Friedenslicht in Deutschland. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht nach einer zentralen Aussende-Feier an über 500 Orte in Deutschland an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben.
Wie in den vergangenen Jahren haben die Weidener Pfadfinder das Symbol des Friedens aus Nürnberg abgeholt und nach Weiden gebracht. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß erinnerte in der kurzen Zeremonie im Foyer des neuen Rathauses an die christliche Symbolik welche die vier Lichter im Advent beinhalten. So steht das erste Licht für Vertrauen, das Zweite für Frieden, das Dritte für Liebe und das vierte Licht für Hoffnung. „Eine wunderschöne Tradition, den Frieden in alle Teile der Welt zu tragen. Der Weltfrieden ist zur Zeit doch recht gestört, um so wichtiger ist es mit dieser Aktion ein Zeichen zu setzen“, so das Weidener Stadtoberhaupt. Anschließend entzündete der Oberbürgermeister an dem mitgebrachten Licht eine weitere Kerze, die fortan im Foyer des neuen Rathauses für den Frieden in der Welt mahnen soll.


