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Gebietsverkehrswachten tagten – oberste Priorität heißt Verkehrssicherheit

Neustadt/WN. Die Gebietsverkehrswachten tagten zum jährlichen Austausch. Bürgermeister Markus Ludwig lobte das Ehrenamt, warnte vor Tempo, Alkohol und Drogen und forderte mehr Mitstreiter für die Verkehrserziehung.

Neustadt/WN. Die Gebietsverkehrswachten tagten zum jährlichen Austausch. Bürgermeister Markus Ludwig lobte das Ehrenamt, warnte vor Tempo, Alkohol und Drogen und forderte mehr Mitstreiter für die Verkehrserziehung.
Die Vertreter der Gebietsverkehrswachten. Von links: Andreas Bescherer, Hans Bscherer ( ESB), Bürgermeister Markus Ludwig (NEW) , Hans Messer ( VOH) und Michael Lauterbach (NEW). Foto: Fred Lehner.

Gebietsverkehrswachten tagten – oberste Priorität heißt Verkehrssicherheit

„Die Verkehrswachten als gemeinnützige Vereine setzen sich für die Verkehrssicherheit und Unfallprävention ein und erfüllen damit eine große und unverzichtbare Aufgabe: das verantwortungsbewusste Verhalten im Straßenverkehr zu fördern. Dieses Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer ist ehrenamtlich und keineswegs selbstverständlich.“ Mit dieser Aussage wartete Bürgermeister Markus Ludwig, stellvertretend für den verhinderten Landrat Andreas Meier, beim Gemeinschaftstreffen der Verkehrswachten des Landkreises auf. Ludwig vertrat damit zugleich die Verkehrswachten Eschenbach und Vohenstrauß.

Es hat sich gut eingeführt, dass sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einmal im Jahr zu einer gemeinsamen Aussprache treffen. Dazu hatte der Landrat vor kurzem in die Gaststätte der Stadthalle in Neustadt eingeladen. Es ist ein Gedankenaustausch und eine Stärkung der festen Zusammenarbeit. Das breite Geschehen der drei Verkehrswachten wurde in den jeweiligen Berichten der Vorstände und Geschäftsführer der Verkehrswachten deutlich herausgestellt. Verkehrserziehung, Verkehrsaufklärung, Sicherheitstraining, Beratung und Prävention stehen in den drei Verkehrswachten ganz oben an.

Austausch und Schwerpunkte der Verkehrswachten

Bürgermeister Ludwig hatte dafür lobende und dankende Worte parat. Es sind Herausforderungen, denen man nicht gegenüberstehen kann. Sorge macht das steigende Tempo im Straßenverkehr sowie der Alkohol- und Drogenmissbrauch. Immer schwieriger wird es, junge Menschen für eine so wichtige Öffentlichkeitsaufgabe wie die der Verkehrserziehung zu gewinnen.

Die Neustädter Verkehrswacht hat im laufenden Schuljahr stark in die Jugendarbeit investiert, berichtete Geschäftsführer Michael Lauterbach. Die Arbeiten mit der Jugendverkehrsschule dauern noch an. Über 374 Vorschüler wurden wieder auf den bevorstehenden Schulweg vorbereitet. Drei Vorstellungen gab es mit der Puppenbühne Weiden. Geplant ist ein Kreisentscheid der Jugendverkehrsschule auf dem Übungsplatz der Polizei Weiden. Die Lotsenausbildung ist abgeschlossen. Es konnten 37 neue Lotsen gewonnen werden.

Jugendarbeit der Verkehrswacht Neustadt

Leider blieb es bei der Zahl der Elternlotsen. Schade, dass keine neuen Mitglieder gewonnen werden konnten. Derzeit sind es 93 Mitglieder. Lauterbach befasste sich sehr eingehend mit der Anschaffung neuer Übungsräder. Die Entscheidung stehe noch aus. Die Verkehrswacht werde hier ihren Beitrag leisten.

Das aktive Geschehen der Verkehrswacht Vohenstrauß beleuchtete Vorsitzender Hans Messer in einem sehr ausführlichen Bericht. Derzeit gehören 127 Mitglieder der Verkehrswacht an. Betreut wurden die Elternlotsen aus Waidhaus, Eslarn, Pleystein und Vohenstrauß. 24 Schülerlotsen und Schulwegbegleiter der Mittelschule Vohenstrauß sowie 14 neu ausgebildete wurden betreut. Die Verkehrserziehung in den Schulen nehme einen breiten Raum der Arbeit ein. Zum Schuljahresbeginn stellte die Verkehrswacht den Gemeinden Spannbänder zur Verfügung.

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Verkehrswacht Vohenstrauß: Aktivitäten und Ausstattung

Die Vorschulkinder in den Kindertagesstätten wurden mit Verkehrserziehungsheften ausgestattet. Durch die Idee von Fachberaterin Alexandra Reber konnte die Grundschule Moosbach mit fünf Tretrollern ausgestattet werden. Außerdem wurde ein zweites Temposys-Gerät angeschafft. Vielfältig und in vorbildlicher Weise sind die Mitglieder der Vorstandschaft für die Verkehrssicherheit tätig.

Ein ähnliches Bild zeichnete Vorsitzender Andreas Bscherer von der Gebietsverkehrswacht Eschenbach auf. Der besondere Fokus lag bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dazu gab es Präventionsveranstaltungen zu Alkohol und Drogen in der zehnten Klasse des Gymnasiums. Der Schulweghelferausbildung in den Schulen Eschenbach, Pressath und Kirchenthumbach galt ein besonderes Augenmerk und die Durchführung der Busschule an den Grundschulen wurde positiv aufgenommen. In der Jugendverkehrsschule (Radfahrausbildung) wurden rund 210 Schüler unterrichtet, und die Aktion „Toter Winkel“ trug zur Sensibilisierung im Straßenverkehr bei. Ein Schulwegtraining für Vorschüler soll noch durchgeführt werden. Geplant ist ein Pedelec-Training ab 50 Jahren (Termine am 26. Juni 2026).

Engagement für mehr Verkehrssicherheit

Das Engagement der ehrenamtlich tätigen Mitglieder in den Verkehrswachten bildet das Rückgrat der Arbeit im Rahmen der Förderung der Verkehrssicherheit, hielt Bürgermeister Ludwig zur Abrundung der Berichterstattungen fest. Alle Einsätze und Bemühungen zielen auf die Sicherheit im Straßenverkehr ab, und das verdient höchste Anerkennung.