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Gegen das Vergessen: Auftakt der Kriegsgräbersammlung in Weiden

Weiden. Trotz Nieselregens sammelten Soldatinnen und Soldaten, Reservisten sowie Vertreter der Stadt Weiden in der Fußgängerzone Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Zum Auftakt der diesjährigen Aktion stand die Bedeutung des Erinnerns ebenso im Mittelpunkt wie der Dank an alle Beteiligten.

Gegen das Vergessen: Auftakt der Kriegsgräbersammlung in Weiden

Prominentensammlung in der Weidener Fußgängerzone. Foto: Helmut Kunz

Grauer Himmel und feiner Nieselregen begleiteten den Auftakt der diesjährigen Kriegsgräbersammlung in der Weidener Fußgängerzone. Doch das schlechte Wetter hielt die Beteiligten nicht davon ab, knapp zwei Stunden lang Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Mit der Straßensammlung setzten Soldatinnen und Soldaten, Reservisten sowie Vertreter der Stadt ein Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und Zusammenhalt.

Soldaten, Reservisten und Kommunalpolitiker

Eingeladen hatte der Standortälteste, Oberstleutnant Achim Leuther. Organisiert wurde die Sammlung von Stabsfeldwebel Michael Koller, Standortfeldwebel des Bundeswehrstandorts Weiden. Mitwirkende waren unter anderem Soldatinnen und Soldaten der beiden Weidener Artilleriebataillone sowie Reservisten und Vertreter aus dem kommunalen Bereich.

Langjährige Unterstützung

Bei der Begrüßung unterstrich Bürgermeister Stephan Gollwitzer: „Uns von Seiten der Stadt Weiden ist wichtig, dass die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge seit 1919 stattfindet und dass wir diese Aktion traditionell jedes Jahr unterstützen“, betonte er. Zugleich zeigte er sich dankbar für das Engagement der Soldatinnen und Soldaten der beiden Weidener Artilleriebataillone, die sich an der Sammlung beteiligten.

Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge leistet seit seiner Gründung wichtige Arbeit für das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Pflege und der Erhalt von Kriegsgräberstätten tragen dazu bei, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und kommenden Generationen die Folgen von Krieg und Gewalt vor Augen zu führen. Die jährliche Straßensammlung hilft dabei, diese Arbeit zu unterstützen und das Bewusstsein für die historische Verantwortung lebendig zu halten.

Dankeschön an die Kameraden aus der Kaserne

Dass es dabei nicht allein um finanzielle Unterstützung geht, machte auch Oberbürgermeister Benjamin Zeitler deutlich. Er bedankte sich bei den Soldaten aus der Kaserne, den Reservisten und den Mitgliedern des kommunalen Gremiums für ihre Beteiligung. „Dankeschön an die Kameraden aus der Kaserne, aber auch an die Reservisten, dass wir hier zusammenhalten, und Danke an die Kollegen aus dem Gremium. Schön, dass ihr dabei wart. Es ist immer ein schönes Zeichen, das wir nach außen senden“, sagte Zeitler.

Geschichte wird nicht vergessen

Die Straßensammlung habe eine große Bedeutung, hob der Oberbürgermeister hervor. Sie zeige, „dass wir Geschichte nicht vergessen, dass wir uns kümmern“. Gerade dieses gemeinsame Engagement von Bundeswehr, Reservisten und kommunalen Vertretern mache deutlich, dass Erinnerung keine abstrakte Aufgabe sei, sondern vom Einsatz vieler Menschen lebe.

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Mit Passanten ins Gespräch gekommen

Der Auftakt in der Weidener Fußgängerzone stand damit nicht nur im Zeichen des Spendensammelns. Er verdeutlichte auch, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Gruppen ist, um die Arbeit des Volksbundes zu unterstützen. Trotz des unfreundlichen Wetters nahmen sich die Beteiligten Zeit, auf die Sammlung aufmerksam zu machen und mit den Passanten ins Gespräch zu kommen.

Bewahrung des Gedenkens

Die Aktion ist zugleich eine Einladung an die Bevölkerung, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und einen Beitrag zur Bewahrung des Gedenkens zu leisten. Denn die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft bleibt eine gemeinsame Aufgabe. Heute und für kommende Generationen.