GEO-Zentrum verzeichnet über 18.000 Gäste, Erdbodenhaus bald in Windischeschenbach
GEO-Zentrum verzeichnet über 18.000 Gäste, Erdbodenhaus bald in Windischeschenbach
„2025 war ein Jahr, in dem wir uns weiter stabilisiert haben“, so konnte der Vorsitzende des Förder- und Trägervereins des GEO-Zentrums an der KTB, Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger, berichten. So sei die Zahl der Besucherinnen und Besucher im abgelaufenen Jahr leicht auf 18.340 angestiegen, wobei der Zuwachs überwiegend bei Kindern und Jugendlichen erfolgte.
Besucherzahlen steigen leicht an
Die Schatzmeisterin des Vereins, Christina von Seckendorff, berichtete über ein wirtschaftlich stabiles Jahr für den Verein und richtete in der Rolle der Vorsitzenden der Stiftung GEO-Zentrum an der KTB nochmals den Fokus auf den 2025 erfolgten Neubau des Erdbodenhauses. „Der Abschluss der Baumaßnahme kann bereits in wenigen Tagen mit der Eröffnung begangen werden“, freute sich von Seckendorff. Damit erhält das GEO-Zentrum neben dem bisher schon breiten Angebot mit Schülerlabor, drei Ausstellungen zum System Erde, der Geschichte der KTB und den heimischen Rohstoffen, dem Bohrturm und dem Bohrkernarchiv ein weiteres Highlight.
Tagungen, Umweltbildung und Ausblick
Dr. Frank Holzförster, der Wissenschaftliche Leiter der Einrichtung, berichtete von einer Vielzahl von Tagungen und Veranstaltungen, die im GEO-Zentrum durchgeführt wurden beziehungsweise an denen das GEO-Zentrum teilgenommen hat. „Gerade unsere Position in der geowissenschaftlichen Umweltbildung war auch 2025 ein starker Pluspunkt. Ab 2026 werden wir unser Angebot noch um Themen zum Boden im Erdbodenhaus erweitern können“, blickte Dr. Holzförster in die Zukunft. Seitens der anwesenden Vertreter der Kommunalpolitik dankten Landrat Hubert Schicker für den Landkreis Tirschenreuth sowie Bürgermeister Karlheinz Budnik für die wertvolle Arbeit, die im GEO-Zentrum geleistet wird.

Spatenstich für Erdbodenhaus in Windischeschenbach
Windischeschenbach. Einzigartig ist die Bayerische Bodenprofilsammlung, eine Zusammenschau von 280 Blicken in den Untergrund Bayerns, die am GEO-Zentrum eine neue Heimat in einem dafür gebauten neuen Gebäude bekommt und eine neue Aufgabe– die Schaffung von Bodenbewusstsein.
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