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Gemeinde sucht Kioskpächter für Atzmannsee in Eslarn

Eslarn. Am Atzmannsee sucht die Gemeinde einen neuen Kioskpächter, damit das Freizeitgelände ab Mai belebt bleibt. Vertrag endete; Bewerbungen bis 27. April, Öffnung ab 1. Mai geplant.

Gemeinde sucht Kioskpächter für Atzmannsee in Eslarn

Die angrenzende Minigolfanlage lädt zu einem kurzweiligen Match ein. Foto: Karl Ziegler
Direkt neben dem Kiosk befindet sich die vorerst nur teilweise geöffnete Badelandschaft. Foto: Karl Ziegler
Die Kiosk-Veranda mit dem tollen Blick auf den Atzmannsee. Foto: Karl Ziegler
Der Kiosk an der Freizeitanlage. Foto: Karl Ziegler
Der Naturbadesee mit dem Kiosk und der breit angelegten Liegewiese. Foto: Karl Ziegler

Die herrlichen Sommerabende in vollen Zügen zu genießen – was könnte schöner sein? Besonders von Mai bis September gilt die idyllische Freizeitanlage am Atzmannsee als beliebter Wohlfühlort und Treffpunkt für Jung und Alt. Besucher aus Eslarn, der umliegenden Region sowie angereiste Gäste schätzen die entspannte Atmosphäre am Kiosk in der Sportplatzstraße 25 mit Blick auf den See.

In den vergangenen Jahren sorgten Kioskpächter auf der Veranda für das leibliche Wohl der Gäste. Ob Brotzeiten, ein frisch gezapftes Zoiglbier oder andere Getränke – das Angebot war vielfältig. Auch Kaffee und Kuchen, ein Feierabendseidl oder ein Eis rundeten das kulinarische Angebot ab. Darüber hinaus trugen zahlreiche Veranstaltungen, organisiert von den engagierten und zuletzt aktiven Pächtern, Celine und Emilio Pelzer, und ihrem Team, zur Belebung des Areals bei. Besonders Familien mit Kindern und Oldtimerfreunde kamen dabei auf ihre Kosten. Zudem lud die Freizeitanlage zum Campen, Zelten, einem Minigolfmatch und im Naturbadesee zum Baden ein. Einladend wirken die Biker-Anlage im südlichen Bereich des Atzmannsees und die teilweise geöffnete Badelandschaft.

Vertrag nicht verlängert – Enttäuschung bei Besuchern

Umso größer ist nun die Enttäuschung vieler Besucher: Eine Verlängerung des Pachtvertrags kam aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen den bisherigen Pächtern und der Marktgemeinde nicht zustande. In sozialen Medien äußerten Gäste ihr Bedauern über den Abschied der beliebten Pächter. In einer persönlichen Abschiedsbotschaft bedanken sich die bisherigen Betreiber für die Unterstützung und die gemeinsamen Jahre: Man habe bewusst auf Details zu den Gründen verzichtet, jedoch stets offen kommuniziert. Besonders dankbar sei man für die vielen entstandenen Freundschaften. Auch künftig wolle man dem Gelände verbunden bleiben und mindestens einmal jährlich zum Campen zurückkehren. Gleichzeitig appelliere Pelzer an die Besucher, den künftigen Pächtern eine faire Chance zu geben.

Laut Bürgermeister Reiner Gäbl war der Pächter mit den angebotenen Konditionen nicht einverstanden. Daher wurde seitens des Marktes Eslarn eine neue Ausschreibung initiiert. Ein neuer Vertrag sei bislang noch nicht unterzeichnet worden, man hoffe jedoch auf weitere Bewerbungen in den kommenden Wochen. Da der Kiosk bereits zum 1. Mai wieder öffnen soll, setzt die Gemeinde auf eine zeitnahe Lösung. Bewerbungen können schriftlich oder per E-Mail an den Markt Eslarn gerichtet werden. Bewerbungsschluss ist der 27. April – je früher, desto besser. Die Rahmenbedingungen sind klar definiert: Der Kiosk soll von Mai bis September täglich von 14 bis 21 Uhr geöffnet sein, wobei bei schlechter Witterung Ausnahmen möglich sind. Besonderer Wert wird auf ein Angebot mit regionalem Bier, Brotzeiten, Tierfreundlichkeit sowie einen barrierefreien Zugang gelegt.

Ausschreibung für Kiosk am Atzmannsee

Konkrete Namen möglicher Bewerber möchte die Gemeinde derzeit nicht nennen. Aus der Bevölkerung gibt es jedoch Hinweise, dass bereits eine Bewerbung vorliegen soll. Der Inhaber des Restaurants „Ecke Döner“ habe sich mit seiner Familie in Eslarn niedergelassen und plane, gemeinsam mit seiner Frau neben dem bestehenden Döner-Lokal auch den Kiosk am Atzmannsee zu betreiben.

Wie geht es am Atzmannsee weiter?

Wer künftig den beliebten Treffpunkt weiterführen wird, bleibt somit vorerst offen. Die Hoffnung auf eine baldige Wiederbelebung des Kioskbetriebs ist jedoch sowohl bei der Gemeinde als auch bei den treuen Besuchern groß.

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