Gemeinschaft spürbar beim Patrozinium Maria Geburt in Obertresenfeld
Gemeinschaft spürbar beim Patrozinium Maria Geburt in Obertresenfeld
„Der Mensch braucht einen Ort, wo er die Gemeinschaft mit Gott spüren kann“, mit diesen Worten eröffnete Pater Joseph den festlichen Gottesdienst zum Patrozinium der kleinen Kapelle „Maria Geburt“ in Obertresenfeld. Ein Ort, der für die Dorfgemeinschaft weit mehr ist als ein sakrales Gebäude, das 2003 größtenteils in Eigenleistung erbaut wurde; er ist Mittelpunkt, Treffpunkt und ein Stück gelebte Heimat. Alljährlich feiert die Dorfgemeinschaft den Festtag zu Ehren Mariens mit einem festlichen Freiluftgottesdienst und einem anschließenden Dorffest.
Feierlicher Gottesdienst unter freiem Himmel
Bei herrlichem Wetter fanden sich dazu zahlreiche Gläubige ein und erlebten einen stimmungsvollen Gottesdienst unter freiem Himmel. Einen besonders schönen musikalischen Rahmen gestaltete der Letzauer Singkreis unter der Leitung von Rosa Bauer. „Die Mädels aus Letzau“, wie Pater Josef sie anerkennend nannte, erhielten dafür ebenso herzlichen Applaus wie alle Mitwirkenden des Gottesdienstes.
Dank an die Helferinnen und Helfer des Kapellenvereins
Nach dem Gottesdienst ergriff Alois Bäumler, Vorsitzender des Kapellenvereins, das Wort. Sein besonderer Dank galt allen, die bereits im Vorfeld mit angepackt und zum Gelingen des Festtages beigetragen hatten. Vereine, Fahnenabordnungen, Pfarrgemeinderäte, Kirchenverwaltungen, Vertreter der Politik und weiterer Gremien waren der Einladung gefolgt und unterstützten die Feier. Der herzliche Applaus der Gottesdienstbesucher machte deutlich, wie sehr dieses Miteinander geschätzt wird.
Auch der dritte Bürgermeister der Stadt Vohenstrauß, Alfons Raab, würdigte das Engagement der Dorfgemeinschaft. Im Namen der Stadt dankte er besonders den Menschen vor Ort, die sich eigenverantwortlich um die Kapelle und deren Umfeld kümmern. Pflege, Erhaltung und viele anfallende Arbeiten werden von den Dorfbewohnern selbst übernommen, mit viel persönlichem Einsatz und Verbundenheit zu ihrem Gotteshaus.
Geselliges Dorffest mit Zoigl-Lounge
Anschließend lud Alois Bäumler zum weltlichen Teil des Festtages ein. Für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste sorgte die Zoigl-Lounge mit Familie Birgit und Martin Baier. Mit schmackhaften Brotzeiten, Mittagessen, Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken war bestens für die Besucher gesorgt. Festlich gedeckte Tische empfingen die Gäste, schließlich galt es, Marias Geburtstag gebührend zu feiern. Das sommerliche Wetter lud dazu ein, noch lange sitzen zu bleiben, miteinander zu reden und die Geselligkeit zu genießen. So wurde aus dem Patrozinium genau das, was Pater Joseph zu Beginn beschrieben hatte: ein Ort, an dem Gemeinschaft spürbar wird – mit Gott und miteinander.
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