Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
VR Bank Nopf
VR Bank Nopf

Geschichte wird in Pirkensee lebendig beim 700-Jahre-Jubiläum

Pirkensee. Mit einem Festsonntag zum 700-jährigen Jubiläum füllten Besucher das Schloss, bestaunten Ausstellung und zusätzliche Führungen und erlebten einen festlichen Akt mit Musik, Geschichte und Dank an die Dorfgemeinschaft.

Geschichte wird in Pirkensee lebendig beim 700-Jahre-Jubiläum

Schlossherr Robert Gerstl, Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Pirkensee Inge Gollwitzer, Zweiter Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof Matthias Meier, stellvertretender Landrat Peter Wein, Festredner Dr. Wolfgang Janka und Mitorganisator, Kurator der Ausstellung zur Geschichte des Dorfes Pirkensee und Kapellmeister Andreas Fischer freuen sich über einen gelungenen Festakt. Foto: Anita Alt
Foto: Anita Alt
Foto: Anita Alt

Das 700-jährige Jubiläum von Pirkensee wurde groß gefeiert! Immer wieder füllten sich die historischen Räume des Schlosses mit neugierigen Besuchern, die sich auf eine Zeitreise durch sieben Jahrhunderte begaben. Besonders groß war der Andrang bei den Schlossführungen. Schlossherr Robert Gerstl hatte ursprünglich eine Führung geplant – am Ende wurden es wegen der großen Nachfrage gleich drei.

Historische Ausstellung zeigt 700 Jahre Pirkensee

Auch die historische Bilderausstellung, die mit zahlreichen Dokumenten und Fotografien eine Zeitreise durch die Geschichte des Ortes ermöglichte, stieß auf großes Interesse. Zusammengestellt wurde sie von Andreas Fischer, Stadtarchivar Dr. Thomas Barth und Ortsheimatpfleger Manfred Henn.

Der offizielle Festakt fand im Trauzimmer des Schlosses statt. Zweiter Bürgermeister Matthias Meier, der den verhinderten Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl vertrat, erinnerte an sieben Jahrhunderte voller Veränderungen. „Und doch ist eines geblieben: Pirkensee“, betonte Meier. Das Schloss sei selbst ein bedeutender Teil dieser Geschichte. Besonders der Brand von 1999 habe einen tiefen Einschnitt bedeutet. Umso mehr dankte Meier Schlossherrn Robert Gerstl für den Erhalt und Wiederaufbau des historischen Anwesens.

Pirkensee als Heimat: Engagement prägt die Gemeinschaft

700 Jahre seien vor allem auch 700 Jahre Menschen, die den Ort geprägt hätten. Diese Tradition lebe bis heute in Vereinen, Feuerwehr, kirchlichen Gemeinschaften, Nachbarschaft und Ehrenamt weiter. „Pirkensee ist nicht nur ein Ort auf der Landkarte. Pirkensee ist Heimat“, so Meier.

Festredner Dr. Wolfgang Janka von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften widmete sich der Geschichte des Ortsnamens. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1326. Über die Jahrhunderte finden sich verschiedene Schreibweisen wie „Pirchensee“, „Birchense“ oder „Pirkchensee“. Seit 1867 habe sich die heutige Schreibweise durchgesetzt.

Musikalische Umrahmung und prominente Gäste

Musikalisch umrahmte die Gruppe „aus DER Zeit“ unter Leitung von Andreas Fischer den Festakt mit historischen Werken. Unter den Gästen waren unter anderem Kreisheimatpfleger Jakob Scharf und Freiherr Maximilian von Wiedersperg.

Witron Zoiglbrotzeit
Witron Zoiglbrotzeit

Zum Abschluss ließen die Besucher den Jubiläumstag bei den Klängen der Pirkenseer Blaskapelle gemütlich ausklingen. Für die Bewirtung sorgte die Vereinsgemeinschaft Pirkensee. Schlossherr Robert Gerstl dankte der Dorfgemeinschaft mit der Vorsitzenden Inge Gollwitzer für die große Unterstützung. Die Sanierung des Schlosses sei zwar noch nicht abgeschlossen, doch gemeinsam sei bereits viel erreicht worden.

Tipp: Wenn Du etwas googelst, bekommst Du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!