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Goldschlägerkunst und Kürbisvielfalt begeisterten 50 Ausflügler

Weiden. Rund 50 Mitglieder und Gäste der 7er Kameradschaft unternahmen eine Tagesfahrt nach Schwabach und Kammerstein-Neppersreuth. Sie erlebten Goldschlägerkunst im Museum und kosteten die Vielfalt an Kürbisprodukten auf dem Hof.

Goldschlägerkunst und Kürbisvielfalt begeisterten 50 Ausflügler

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Die 7er Kameradschaft Weiden ging mit rund 50 Teilnehmern auf Tagesfahrt nach Schwabach und Kammerstein. Foto: Peter Ertl

Einen abwechslungsreichen Tag zwischen traditioneller Goldschlägerkunst und regionaler Kürbisvielfalt erlebten rund 50 Mitglieder und Gäste der 7er Kameradschaft Weiden bei ihrer jüngsten Tagesfahrt nach Schwabach und in die Umgebung. Vorsitzender Peter Ertl führte die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein zunächst in die fränkische Goldschlägerstadt und anschließend auf einen Kürbishof in Kammerstein-Neppersreuth.

Einblicke in die Kunst der Blattgoldherstellung

Im Stadtmuseum Schwabach empfing der Förderverein Stadtmuseum die Reisegruppe zunächst mit Kaffee und Kuchen. Mit auf Tour gingen auch eine größere Abordnung der Soldatenkameradschaft 1897 Weiden, der Kreisvorsitzende Josef Lang sowie der Bezirksvorsitzende Horst Embacher.

Anschließend teilte sich die Reisegruppe. Eine Hälfte tauchte in der sogenannten Goldbox in die traditionsreiche Kunst der Blattgoldherstellung ein. Ein Goldschlägermeister demonstrierte live, wie aus einem kleinen Goldkorn durch wiederholtes Hämmern hauchdünnes Blattgold entstand. Besonders beeindruckte die Besucher, dass sich aus lediglich vier Gramm Gold eine Fläche von rund vier Quadratmetern herstellen ließ. Die Goldbox selbst zog ebenfalls die Blicke auf sich: Rosenobel-Doppelgold mit 23,5 Karat bedeckte ihre Oberfläche.

Entdeckungsreise im Stadtmuseum Schwabach: Eiersammlung und Fleischmann-Eisenbahn

Die zweite Gruppe begab sich währenddessen auf eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die weiteren Abteilungen des Stadtmuseums. Die Besucher sahen unter anderem die Ausstellung „Weltreise rund ums Ei“ mit einer umfangreichen Eiersammlung, erfuhren mehr über die Geschichte Schwabachs und unternahmen mit der Fleischmann-Eisenbahn eine kleine Zeitreise.

Nach dem Aufenthalt in der Goldschlägerstadt führte die Fahrt weiter zum Kürbishof Schnell in Kammerstein-Neppersreuth. Dort erklärte der Hofchef anschaulich den Anbau und die Bewirtschaftung der Felder. Die Gäste erfuhren Wissenswertes über die zahlreichen Kürbissorten, deren Pflege und die Ernte. Auch die Verarbeitung und Veredelung der Kürbiskerne standen auf dem Programm.

Kürbishof Schnell in Kammerstein-Neppersreuth: Anbau, Ernte und Veredelung

Bei einer Führung über den Kürbishof Schnell in Kammerstein-Neppersreuth erfuhren die Teilnehmer der 7er Kameradschaft viel Wissenswertes über den Anbau, die Pflege und die Verarbeitung der zahlreichen Kürbissorten. Foto: Peter Ertl

Besonders neugierig machten die vielen Produkte aus der hofeigenen Herstellung. Im Hofladen probierten die Besucher verschiedene Geschmacksrichtungen der veredelten Kürbiskerne – von gebrannt über Zitronengras und feurig-süß bis hin zu schokoladig. Auch die Ölmühle öffnete ihre Türen. Neben Kürbisprodukten bot der Hof unter anderem Hanf-, Sonnenblumen- und Mohnöl sowie Mehl an.

Grammer Solar
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Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen aus Kürbiskernmehl ließ die Reisegruppe den Aufenthalt auf dem Hof gemütlich ausklingen. Zum Abschluss führte die Tagesfahrt zum historischen Landgasthof „Goldener Stern“ nach Fürnried. Auf der Heimreise erinnerte Vorsitzender Peter Ertl an die bevorstehenden Termine der Kameradschaft. Dazu zählten der Tag der Bayerischen Militärtradition am 16. September in Oberschleißheim sowie der Tag der Heimat am 19. September.

Gemütlicher Abschluss im Landgasthof und Ausblick auf Termine

„Solche gemeinsamen Fahrten verbinden unsere Kameradschaft und geben uns zugleich die Gelegenheit, Neues kennenzulernen und gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen“, zog Peter Ertl eine positive Bilanz. Der Vorsitzende wünschte allen Kameraden und Gästen einen guten Heimweg und verabschiedete die Reisegruppe traditionell mit den Worten: „In Treue fest!“

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