Grafenwöhrer pilgern zum Barbaraberg
Grafenwöhrer pilgern zum Barbaraberg
Zu Fuß und mit dem Rad machten sich die Gläubigen der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit auf den Weg zum Barbaraberg. Um sechs Uhr früh startete die Fußgruppe in der Bahnhofsiedlung. Der Weg führte über die Kollermühle, die Chreußenauen, Bärnwinkel, Grub und Pichlberg. Stadtpfarrer Daniel Fenk, Kaplan Manda Naresh, Stephan Wolf und Hanne Lippiotta sprachen die Gebete, Lesungen und stimmten die Lieder an. Darunter der Franziskus Rosenkranz, Litaneien und der Sonnengesang des Heiligen Franziskus.
Zur ersten Gebetsstation kehrten die Pilger in der Kapelle im Bärnwinkel ein, in Pichlberg wurde die Kapelle und das Gemeindehaus zum Gebet und zur Rast geöffnet. Bianca Regner-Hofmann folgte ab Gmünd mit einer Gruppe von Radfahrern und legte ebenfalls die Halte an den Gebetsstationen ein. Gemeinsam zogen die Rad- und Fußgruppe dann auf dem Barbaraberg ein. Mit dem Bus und dem Auto waren weitere Pfarrangehörige auf den Berg zur Messe gekommen.
Den Gottesdienst zelebrierten Stadtpfarrer Daniel Fenk zusammen mit Kaplan Manda Naresh. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Fenk an Pater Benedikt, von der „Sankt Barbara Bruderschaft vom guten Tod auf dem Barbaraberg bei Speinshart“. Er empfing all die Jahre die Gläubigen auf dem Berg, Pater Benedikt verstarb im September 2024.
Im Blick auf die Legende der Heiligen Barbara ging Pfarrer Fenk auf die Symbolik der drei Fenster des Turms ein, in dem Barbara eingesperrt war. Es brauche im Leben ein Fenster, um auf Gott und über den Alltag hinauszuschauen. Er forderte auf, ein Zeitfenster im Leben für Gott zu reservieren.
Familie Wolf versorgte die Pilger nach dem Gottesdienst mit Leberkässemmeln und Getränken. Matthias Rubner brachte die Pfarrangehörigen mit dem Bus wieder sicher nach Grafenwöhr zurück.


