Große Resonanz bei Fundsachenversteigerung in Waidhaus

Große Resonanz bei Fundsachenversteigerung in Waidhaus
Wenn Kerstin Wilka-Dierl zum Hammer greift, ist in Waidhaus Fundsachenversteigerung angesagt. Diese ist am Donnerstag, 9. Juli, im kommunalen Bauhof auf die erwartete große Resonanz gestoßen. Viele der Interessenten hatten sich dabei das Angebot für Besichtigungen und Vorführungen ab 14 Uhr nicht entgehen lassen, bevor Bürgermeister Markus Bauriedl um 16 Uhr den Startschuss gab.
Große Resonanz bei Fundsachenversteigerung im Bauhof Waidhaus
Dass die Geschäftsleiterin Erfahrung auf dem Gebiet hat, war sofort klar. Schließlich war es für sie nicht die erste derartige Aktion. Neben den rechtlichen Hinweisen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hatte sie zu den einzelnen Geräten oder Maschinen jede Menge Informationen. Laut Wilka-Dierl handelte es sich bei den versteigerten Gegenständen – als Erstes kam ein Bild vom alten Pfarrhof unter den Hammer – überwiegend um von der Polizei übergebenes Diebesgut oder Fundsachen, deren Eigentümer nicht mehr festzustellen waren. Dazu kamen ausgediente Geräte der Gemeinde.
Teamwork und Humor bei der Auktion
„Es sind viele interessante Sachen dabei.“ Die Aussage des Bürgermeisters konnte die Verwaltungschefin nur bestätigen. Dabei wies sie darauf hin: „Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut.“ Und so galt ihr Dank vor allem dem Team des Bauhofs mit Vorarbeiter Johannes Grötsch. „Nur nicht so zögerlich“, rief sie den Bietern immer wieder mal zu und hatte hin und wieder auch einen kleinen Scherz auf Lager, etwa mit dem Hinweis auf „Retrocharme“ bei manchen Gegenständen.
Eine große Auswahl hatten die Frauen und Männer bei Fahrrädern, ob Cityrad, Trekkingrad oder Mountainbike. Eines wechselte für vier Euro den Eigentümer. Groß war die Auswahl auch bei Akkuschraubern, Motorsägen oder Laubbläsern und Freischneidern. Im reichhaltigen Angebot standen außerdem ein Streuautomat sowie eine Schneefräse und ein Schneepflug.
Abwicklung, Höchstgebot und Nutzen für die Gemeinde
Während Wilka-Dierl die Schnäppchen anpries, waren Kämmerer Karl Schmid und Alfred Blöderl mit dem Geldeintreiben und dem Ausstellen der Quittungen beschäftigt. Den höchsten Einzelerlös erzielte ein isolierter Kupferdraht mit 1.100 Euro. Die Einnahmen aus der Versteigerung kommen laut Bauriedl der Allgemeinheit zugute, indem sie dem Haushalt zugeführt werden.
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