Jahrestreffen der Lesepatinnen und Lesepaten in Amberg

Jahrestreffen der Lesepatinnen und Lesepaten in Amberg
Zum jährlichen Austauschtreffen der Lesepatinnen, Lesepaten und Lehrkräfte lud die Freiwilligenagentur ins Amberger Congress Centrum (ACC) ein. Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum fachlichen Austausch über die Leseförderung an Schulen sowie zur Vernetzung zwischen Ehrenamtlichen und Lehrkräften.
Anerkennung für ehrenamtliches Engagement
Nach der Begrüßung durch Martin Reinhardt, Leiter des Amtes für soziale Angelegenheiten, sowie Schulamtsdirektor Stephan Tischer informierten Elisabeth Triller, Leiterin der Freiwilligenagentur, und Projektleiterin Heidrun Rauhut über den aktuellen Stand des Projekts und stellten neue Lesepatinnen und Lesepaten vor. Martin Reinhardt würdigte das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten: „Lesepatinnen und Lesepaten leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Kinder. Sie fördern nicht nur die Lesekompetenz, sondern schenken auch Zeit, Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung.“
Schulterschluss von Schulen und Ehrenamt
Auch Schulamtsdirektor Stephan Tischer hob die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Die Unterstützung durch Ehrenamtliche ist für viele Schulen eine große Bereicherung. Leseförderung gelingt besonders dann gut, wenn Schulen und engagierte Bürgerinnen und Bürger Hand in Hand arbeiten.“ „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Herzblut sich unsere Ehrenamtlichen für Kinder engagieren. Lesen fördern bedeutet immer auch, Kindern Zeit, Aufmerksamkeit und Vertrauen zu schenken“, betonte Elisabeth Triller.
Ein besonderer Programmpunkt war der Fachvortrag von Grundschullehrerin Nadine Hofmann zum Thema „Das Buch – gedruckte Langeweile oder unterschätztes Kulturgut – warum Vorlesen noch berühren kann“. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung das Vorlesen für die sprachliche Entwicklung und die Freude am Lesen hat. Im Anschluss bot die Kaffeepause Gelegenheit für persönliche Gespräche und Vernetzung. Besonders bereichernd waren die Erfahrungsberichte der Lesepatinnen und Lesepaten sowie der Austausch mit den Lehrkräften über die Zusammenarbeit an den Schulen.
Positives Fazit und Ausblick
Projektleiterin Heidrun Rauhut zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Der offene Austausch zwischen Schulen und Ehrenamtlichen ist für die Weiterentwicklung unseres Projekts sehr wertvoll. Die große Beteiligung und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig die Leseförderung für alle Beteiligten ist.“ Auch über Verbesserungsvorschläge und zukünftige Entwicklungen wurde gemeinsam gesprochen. Der Nachmittag klang mit einem offenen Erfahrungsaustausch an den Tischen aus.
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