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Kepler-Gymnasium öffnet Türen und zeigt Vielfalt

Weiden. Großer Andrang, viele Mitmachaktionen und ein starkes pädagogisches Konzept: Beim "Tag der offenen Tür" präsentierte sich das Kepler-Gymnasium als moderne, lebendige Schule. Schulleiter Alexander Wildgans und Organisatorin Verena Hauke stellten die Schwerpunkte vor: Von der MINT-Förderung bis zur Kreativklasse.

Kepler-Gymnasium öffnet Türen und zeigt Vielfalt

Einblick in die Welt der Physik beim „Tag der offenen Tür“ am Kepler-Gymnasium. Foto: Helmut Kunz
Auch der Kepler-Förderverein war mit einem Stand vertreten. Foto: Helmut Kunz
Auch die Abteilung „Latein“ ließ grüßen. Foto: Helmut Kunz
Je dunkler, desto wirkungsvoller die Elektrizität. Foto: Helmut Kunz
Auch die Sprachen fanden großes Interesse. Foto: Helmut Kunz

Ein reges Kommen und Gehen herrschte am Freitagnachmittag beim „Tag der offenen Tür“ am Kepler-Gymnasium. Die herausgeputzte Schule präsentierte sich von ihrer besten Seite: Offen, vielfältig und lebendig. Und das Interesse war groß: Zahlreiche Eltern und künftige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Gymnasiums zu blicken.

Dichtes Gedränge in den Gängen

„Ich freue mich sehr, dass Sie so zahlreich gekommen sind“, begrüßte Schulleiter Oberstudiendirektor Alexander Wildgans die Gäste. Und tatsächlich: In den Gängen, Klassenzimmern und Hallen herrschte dichtes Gedränge.

Bigband und Kammermusik

Ob Physik, Chemie oder Theater: Überall wurde gezeigt, was Schule heute ausmacht. Im Physiksaal wurde unter dem Motto „Voll unter Strom“ experimentiert, während im Chemieraum bei „Wir haben für alles eine Lösung“ staunende Blicke garantiert waren. Das Unterstufentheater ließ in der Osthalle sogar eine Mumie zum Leben erwachen. Musik erfüllte das Schulhaus: Die Bigband sorgte für Stimmung, während im Musikbereich Kammermusik erklang und Instrumente ausprobiert werden konnten.

Experimentieren im Biologiesaal

„Uns war wichtig, dass die Kinder nicht nur zuschauen, sondern selbst aktiv werden können“, betonte Organisatorin Verena Hauke. Genau das sei das Konzept gewesen: Schule zum Anfassen. Ob beim Experimentieren im Biologiesaal, bei der Schulhausrallye oder beim Ausprobieren von Instrumenten. Mitmachen war angesagt.

Begabtenförderung

In der Mensa präsentierte sich die Tanz- und Akrobatikgruppe, während es kulinarisch von Waffeln über Crêpes bis hin zu Tacos reichte. Draußen stärkten sich die Besucher mit Bratwurstsemmeln. Parallel dazu informierte die Schule über ihre vielfältigen Angebote: Begabtenförderung, MINT-Schwerpunkte, Sprachprogramme und Wahlunterricht.

Viele engagierte Lehrkräfte

Schulleiter Wildgans nutzte den Spätnachmittag auch, um Einblicke in die Entwicklung der Schule zu geben. „Wir haben hier überdurchschnittlich viele engagierte Lehrkräfte, die sehr gut auf die Kinder eingehen können“, sagte er. Das zeige sich auch in den steigenden Schülerzahlen: Mehr als 700 Kinder und Jugendliche besuchten derzeit das Gymnasium.

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Nicht nur Wissensvermittlung

Ein Erfolgsfaktor seien die vielen Zusatzangebote. Von sportlichen Aktivitäten bis hin zur MINT-Förderung im Netzwerk „MINT-Excellence“. Auch neue Projekte setzen Akzente: „Relativ neu ist unsere Sprachreise nach Eastbourne in England, die bereits zum dritten Mal stattfindet“, so Wildgans. Am Kepler werde nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Gemeinschaft gepflegt. Mit Blick auf die steigenden Übertrittzahlen: „Wir sind auf einem guten Weg.“  

Kleine Eingangsklassen

Besonderen Wert lege die Schule auf kleine Eingangsklassen. „Wir haben uns entschieden, sechs fünfte Klassen zu bilden. Bewusst mit deutlich unter 25 Schülerinnen und Schülern“, erklärte der Schulleiter. Das erleichtere den Übertritt und ermögliche eine intensivere Betreuung. „Ich weiß von Gymnasien in Ballungsräumen mit über 30 Kindern pro Klasse.“ Auch strukturell ist Bewegung drin: Erstmals gibt es heuer wieder das G9-Abitur. Zudem gab es personelle Veränderungen in der Schulleitung.

Kreativklasse

Für Organisatorin Hauke stand fest: „Wir wollen unsere ganze Bandbreite zeigen.“ Von den ersten Schritten in der fünften Klasse bis zu Wahlfächern und individuellen Schwerpunkten. Neben der Sportklasse gibt es inzwischen auch eine Kreativklasse. „Kreativität zieht sich bei uns durch alle Bereiche: Vom Sport bis zu den Sprachen.“ Das Konzept komme an. „Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Die Kinder fühlen sich schnell wohl bei uns“, sagte Hauke.

Crowdfunding-Aktion für die Mauer

Auch MdL Stephan Oetzinger war vor Ort. Er selbst drückte hier von 1995 bis 2004 die Schulbank. „Das Kepler-Gymnasium ist eine tolle Schule, die sich sehr gut entwickelt hat.“ Eine wichtige Rolle spielt auch der Förderverein. Vorsitzender Veit Wagner und Petra Vorsatz informierten über aktuelle Projekte. „Wir sammeln Gelder, die wir gezielt für schulische Vorhaben einsetzen“, sagte Wagner. Aktuell sei eine Crowdfunding-Aktion geplant zur Sanierung der Kunstmauer an der Friedrich-Ebert-Straße.