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MSR Bertelshofer
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Kinder entdecken Natur mit allen Sinnen in Eslarn

Eslarn. Das TSV-Kinderferienprogramm schickte Kinder ab der dritten Klasse auf eine dreieinhalbstündige Abenteuerwanderung rund um den Atzmannsee – mit Duftstation, Bach-Expedition im Grellenbach und Teamaufgaben bis zur Brotzeit.

Eslarn. Das TSV-Kinderferienprogramm schickte Kinder ab der dritten Klasse auf eine dreieinhalbstündige Abenteuerwanderung rund um den Atzmannsee – mit Duftstation, Bach-Expedition im Grellenbach und Teamaufgaben bis zur Brotzeit.
Die Wanderung beim Kinderferienprogramm führte durch Wald und Flur. Foto: Regina Schmid

Kinder entdecken Natur mit allen Sinnen in Eslarn

Mit allen Sinnen in der Natur unterwegs: Abenteuerwanderung beim Kinderferienprogramm. Das TSV-Kinderferienprogramm sorgte für einen abenteuerlichen Nachmittag in der Natur. Schuhe an, Rucksack gepackt und los ging’s ins Abenteuer! Für die Kinder ab der dritten Klasse war es keine gewöhnliche Wanderung, sondern eine dreistündige Entdeckungstour, bei der wirklich alle Sinne gefragt waren. Begleitet wurden die kleinen Abenteurer von Regina Schmid, Melanie Frank, Christiane Salomon und Nicole Voit von der TSV‑Turnabteilung. Gemeinsam machte sich die Gruppe am späten Nachmittag vom Pavillon an der Freizeitanlage „Atzmannsee“, von den Einheimischen liebevoll „Otzma“ genannt, auf den abwechslungsreichen Rundwanderweg.

Dem Duft des Waldes auf der Spur

Gleich zu Beginn wurde es spannend: An einer Duftstation am Waldrand hieß es kräftig schnuppern und rätseln. Die Kinder versuchten, verschiedene Naturgerüche zu erkennen und zuzuordnen. Doch nicht nur die Nasen kamen auf ihre Kosten. Bei herrlichem Weitblick galt es auch, die Landschaft genau unter die Lupe zu nehmen. So wurden unter anderem der markante tschechische Radar- und Funkturm auf dem Plattenberg (Velký Zvon) und der heimische Hausberg, der Stückberg, entdeckt und die Berghöhe benannt. Wer hier nicht genau hinschaute, hatte also schon die erste Herausforderung verpasst!

Zurück am Atzmannsee wartete eine leckere Brotzeit im Pavillon auf die Kinder und Begleiterinnen. Foto: Melanie Frank

Blind durch den Wald – Vertrauen ist gefragt

Im Wald wartete dann eine Aufgabe, bei der es ganz besonders auf Tast- und Orientierungssinn ankam. Ein Kind bekam die Augen verbunden und wurde von seinem Partner vorsichtig zu einem Baum geführt. Nun hieß es: fühlen, ertasten und sich möglichst viele Besonderheiten merken. Zurück am Ausgangspunkt der Aufgabe wurden die Augen wieder geöffnet. Jetzt musste der „blinde“ Entdecker seinen Baum unter den vielen anderen Bäumen wiederfinden. Gar nicht so einfach – schließlich sehen im Wald ziemlich viele Bäume verdächtig ähnlich aus!

Mächtig Spaß machte das Springen über den Bach. Foto: Regina Schmid

Schuhe aus und rein ins Bach-Abenteuer!

Für das wohl intensivste Naturerlebnis sorgte anschließend der Grellenbach. Hier durfte die Wanderung kurzerhand zur Wasserexpedition werden. Schuhe aus, Hosen hoch und hinein ins kühle Nass! Ob bei der barfüßigen Bachwanderung oder beim etwas übermütigeren Sprung über den Wassergraben – Spaß war garantiert. Manch einer stellte dabei vermutlich fest, dass ein Bach auf dem Papier deutlich schmaler aussieht als mitten im Abenteuer.

Doch damit waren die Herausforderungen noch lange nicht vorbei.

Mit zusammengebundenen Beinen gings zu Zweit oder Dritt zurück zum Atzmannsee. Foto: Regina Schmid

Rückweg mit Handicap

Auf dem Rückweg wurde es noch einmal sportlich: Teilweise mit zusammengebundenen Beinen mussten die Kinder den Weg zurück zum Atzmannsee bewältigen. Was zunächst nach einem riesigen Spaß klang, erwies sich schnell als gar nicht so einfach. Teamarbeit, Gleichgewicht und jede Menge gegenseitiges Lachen waren dabei die besten Begleiter. Nach so viel Bewegung, frischer Luft und Abenteuer war eines sicher: Die Mägen knurrten!

SSV Jahn
SSV Jahn
Im Gänsemarsch gings durch den Grellenbach. Foto: Nicole Voit

Brotzeit und ein fröhlicher Abschluss

Zurück am Atzmannsee wartete eine gemütliche gemeinsame Brotzeit im Pavillon. Bei Essen, Trinken und guten Gesprächen konnten sich die kleinen Naturforscher von ihren Abenteuern erholen. Ein lustiges Spiel sorgte schließlich noch für einen gelungenen Abschluss des Ferienabends. So vergingen die dreieinhalb Stunden wie im Flug.

Die Kinder konnten dabei nicht nur jede Menge erleben, sondern auch erfahren, wie spannend und abwechslungsreich die Natur direkt vor der eigenen Haustür sein kann. Natur entdecken, gemeinsam unterwegs sein, Herausforderungen meistern und dabei jede Menge lachen – so macht Ferienprogramm richtig Spaß! Ein herzliches Dankeschön gilt den engagierten Begleiterinnen des TSV Eslarn für die tolle Organisation und für diesen abwechslungsreichen und abenteuerlichen Feriennachmittag. Eines steht fest: Dieser Ferientag mit seinen vielen besonderen Natureindrücken dürfte bei den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben – und vielleicht hat der eine oder andere beim nächsten Spaziergang im Wald ja plötzlich eine ganz besonders gute Nase, tastet sich an Bäumen entlang oder hält Ausschau nach einem Bach, der zum nächsten Abenteuer einlädt.

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