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Vereinigte Sparkassen – Sprung in die Depotwelt
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Kolumne Eric Frenzel: In der Weihnachtsbäckerei

Flossenbürg. Backen in Flossenbürg statt Springen in Lillehammer. Eric Frenzel stellt das vor ganz andere Herausforderungen – mit Tochter Emma.  Von Eric Frenzel „Paaaaappaaa, Du machst das falsch, die dreieckigen […]

Flossenbürg. Backen in Flossenbürg statt Springen in Lillehammer. Eric Frenzel stellt das vor ganz andere Herausforderungen – mit Tochter Emma.  Von Eric Frenzel „Paaaaappaaa, Du machst das falsch, die dreieckigen […]
Der Familienmensch Frenzel mit seinen Kindern. Foto: Privat

Kolumne Eric Frenzel: In der Weihnachtsbäckerei

Flossenbürg. Backen in Flossenbürg statt Springen in Lillehammer. Eric Frenzel stellt das vor ganz andere Herausforderungen – mit Tochter Emma. 

Von Eric Frenzel

„Paaaaappaaa, Du machst das falsch, die dreieckigen Kekse werden mit Aprikosenmarmelade gefüllt, die runden mit Himbeergelee, nicht umgekehrt“ – sämtliche Beschwichtigungsversuche meinerseits gegenüber meiner dreijährigen Tochter Emma schlagen fehl, auch die Argumentation, dass es doch schön wäre, alle Keksformate mit allen zu Verfügung stehenden Gelees und Marmeladen zu kombinieren, was für einen Kombinierer wie mich doch auf der Hand liegt.

Ich füge mich nach zehn minütiger Diskussion, nachdem ich merke, dass immer logischere Begründungen meinerseits zu mehr Widerstand und Rigorosität bei Emma führen. Nach der Bellegung des kurzzeitigen Dissenses sticht Emma weiter mit Inbrunst und das Gefühl, in den wichtigen Diskussionen weiterhin im Hause die Oberhand behalten zu haben, die Plätzchen aus, während ich treu die Füllungen der Kekse so vornehme wie unser kleiner Sonnenschein das vorgegeben hat.

Backen, Putzen und Weihnachtseinkäufe im Hause Eric Frenzel

Ja, Backen in Flossenbürg statt Springen in Lillehammer. Kaum war der Weltcup gestartet, ist er auch schon in seiner ersten Corona-bedingten Pause. Angesichts der Pandemie und ihrer Entwicklung in ganz Europa haben die Veranstalter in Lillehammer die Reißleine gezogen und den Weltcup abgesagt.

Daher steht nun neben den vorweihnachtlichen Tätigkeiten wie Backen, Putzen und Weihnachtseinkäufe tätigen vor allem das Training in der Heimat auf der Agenda: das können Krafttrainingseinheiten in Oberwiesenthal am Stützpunkt sein, aber auch in der Regel zweistündige Langlaufprogramme in den Loipen rund um Flossenbürg, bevorzugt natürlich am Skilanglaufzentrum Silberhütte, wenn die Rahmenbedingungen es zulassen.

Grammer Solar
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Jagd ist eröffnet

Es läuft rund zum Saisonbeginn und ich freue mich auf die nächsten Sprungeinheiten, die ich am kommenden Wochenende in Oberstdorf absolvieren werde. Angesichts des Umstands, dass dort in wenigen Wochen die Heimweltmeisterschaft stattfindet, ist es aus unserer Sicht natürlich nur gut, als Gastgeber im Vorfeld des Ereignisses so viele Stunden wie möglich auf der WM-Schanze sein.

Im weiteren Verlauf der Saison wird es beim Springen nur noch um kleinere Korrekturen gehen und um weitere Automatisierungen. Die Grundtechnik und alle beim Springen wichtigen Komponenten sind aufeinander gut abgestimmt und ich freue mich, wieder Sprungweiten zu generieren, mit denen ich in der Loipe konkurrenzfähig bin und so um Siege mit streiten werden kann.

Um so mehr freuen wir uns alle auf den nächsten Weltcup in Ramsau kurz vor Weihnachten, der richtungsweisend für die Frage der Saison sein wird, ob wir den starken Norwegern auf gleicher Augenhöhe begegnen können. Derzeit sieht es so aus, dass wir das hinbekommen werden, weil das Springen wieder klappt. Die Jagd auf Jan Carl Riiber und seine Kollegen ist eröffnet.

Herzliche Grüße

Eric Frenzel

Eric Frenzel Kampa Witron