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Konter sichert in Bad Kötzting Etzenrichts zehntes Remis

Bad Kötzting. Etzenricht holt in der Landesliga Mitte sein zehntes Remis dank eines Konters von Johannes Janker und Paraden von Torwart Pautsch; trotz Gastgeberdruck und Ausfällen von Andreas Koppmann und Martin Pasieka.

Konter sichert in Bad Kötzting Etzenrichts zehntes Remis

Etzenrichts Torwart Dominik Pautsch hielt beim Freitagspiel seines SV im Stadion am Roten Steg in Bad Kötzting mit einigen Paraden die inzwischen 10. Punkteteilung fest und verdiente sich ein Sonderlob. Archivfoto: Rudi Walberer
Johannes Janker (Foto) traf eine Viertelstunde nach einer präzisen Steilvorlage von Noah Scheler zum 1:1 und sicherte sich für sein tief stehendes Team das inzwischen 10. Remis in der Landesligaserie. Archivfoto: Rudi Walberer

Landesliga Mitte 1: 1. FC Bad Kötzting – SV Etzenricht 1:1 (0:0)

FC Bad Kötzting: Vogl, Baumann, Brandt, Ettl, Schreiner, Drexler (75. Kordick), Huber, Nerl, Schneider (68. Burkhardt), Schwander, Weidlich

SV Etzenricht: Pautsch, Max Herrmann, Koppmann (55. Sebastian Ermer, 90. Neumeier), Wexlberger, Stephan Herrmann, Scheler, Schreml, Sperlich, Griesbeck, Janker, Pasieka (46. Riebel)

Tore: 1:0 (51.) Maximilian Drexler, 1:1 (74.) Johannes Janker

SR: Marlon Weid (Burgfarnbach)

Zuschauer: 250

Mit einer Portion Glück, extrem viel Einsatz im Abwehrsegment und einem an diesem Abend einmal mehr überragenden Schlussmann Dominik Pautsch brachte der um den Klassenerhalt kämpfende SV Etzenricht einen Punkt aus dem Freitagsspiel in Bad Kötzting mit nach Hause. Es war das inzwischen rekordverdächtige und zehnte Remis des SV im laufenden Landesligaprogramm. Im Übrigen war es vom Ergebnis her eine Wiederholung des auf Augenhöhe geführten Duells in der Hinrunde. Kötzting und Etzenricht trennten laut Stand am Freitag zwar nur zwei Tabellenränge. Diese geringe Distanz in der Platzierung wird aber mit zehn Punkten Abstand relativiert. Der 1. FC kann sich im Gegensatz zum SV als gesichert betrachten.

Druckphase der Gastgeber und starke Paraden

Die aktuell von Trainer Christian Ranzinger als Früchtl-Nachfolger eingestellten Hausherren starteten im eigenen Stadion am Roten Steg fulminant. Sie setzten den Aufsteiger von Beginn an gehörig unter Druck. „Es war brutal glücklich, dass wir mit dem 0:0 in die Halbzeit gehen konnten, weil der FC in den ersten 20 Minuten dicke Chancen gehabt hat, aufgrund derer sie durchaus mehrere Tore hätten machen können“, urteilte SVE-Coach Andreas Wendl zum Auftritt unter Flutlicht. Ein dickes Lob gab es im Umkehrschluss dennoch für das eigene Kollektiv: „Meine Mannschaft hat jeden Ball im Strafraum mit einer Menge Einsatz abgeblockt, unser Torwart Pautsch hat diverse Male sehr gut gehalten.“

Führung für den FC, Ausgleich durch Janker

Die Geduld der Badstädter wurde rasch nach dem Seitentausch belohnt. Richtig gut herauskombiniert mit einem Dribbling über die linke Seite, einer flachen wie scharfen Hereingabe und aus kurzer Distanz von Max Drexler vollendet, fiel das zugegebenerweise verdiente 1:0 bereits zehn Minuten nach dem Wechsel. Der Bann schien gebrochen, bis ein langer Abschlag von FC-Keeper Tobias Vogl wie ein Bumerang zurückkam. Mit genau dem richtigen Timing schickte Noah Scheler seinen Stürmerkollegen Johannes Janker via raumgreifenden Heber auf die Reise. Janker behielt die Übersicht und traf überlegt.

FC-Deckung überrascht – SV rettet Punkt

Die sonst sattelfeste FC-Deckung hatte offensichtlich die Gefahr unterschätzt. Janker startete aus der Tiefe des Spielfeldes und machte das den Punkt bringende Tor praktisch aus dem Nichts. Wendl blieb Realist und räumte ein: „Der FC wäre heute für die volle Punktzahl gut gewesen. Aufgrund der gesamten Personalsituation und der Tatsache, dass Andy Koppmann und Pasieka sehr früh auch noch verletzungsbedingt ausgetauscht werden mussten, sind wir natürlich richtig happy über das Resultat.“

Stimmen und Ausblick

Das Fazit des sportlichen Leiters der Gastgeber, Thomas Iglhaut, nach 90 Minuten überlegen gestalteten Treffens seiner Elf gegenüber den Medien, war entsprechend gleichlautend. Er resümierte: „Bitter für uns, denn wir hätten uns definitiv einen Sieg verdient gehabt.“ Am Osterwochenende hat der SVE doppeltes Heimrecht: am Karsamstag gegen Bogen und am Ostermontag gegen Dingolfing. Erschwerend kommen hier die Verletzungen von Kapitän Andreas Koppmann und Martin Pasieka zu den bestehenden Vakanzen hinzu, wenn sie sich als längerfristig herausstellen sollten.

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