Kreuzweg am Palmsonntag auf dem St. Nikolausberg in Floß

Kreuzweg am Palmsonntag auf dem St. Nikolausberg in Floß
„Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“ Die Kreuzweg-Andacht des Katholischen Männervereins am Palmsonntag rund um den St. Nikolausberg stand für die Gläubigen der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer im Mittelpunkt. Es ist eine Tradition, die Pfarrer Max Früchtl gerne aufrechterhält. Unter seiner Leitung stand auch die Andacht mit den Gebeten von Pfarrer Werner Eizinger „Kreuzweg“. Der Treffpunkt war am Gedenkstein der 14 Kreuzwegstationen, die auf Initiative des Männervereins aus dem Jubiläumsjahr 2012 stammen.
Stationen aus Flossenbürger Granit und geistliche Tradition
Diese Stationen sind nicht nur ein symbolischer Pfad. Sie sind auch aus Flossenbürger Granit mit Bronzefiguren gefertigt und repräsentieren somit nicht nur den spirituellen, sondern auch den lokalen Charakter. Pfarrer Werner Eizinger hat in seinem Eingangswort herausgestellt, dass wir den Kreuzweg gehen, die einzelnen Stationen betrachten, nachdenkend und nachempfindend. Hier schauen wir auf das Beispiel, das der Herr uns zur Erlösung und zum Leben gegeben hat. Lass uns lernen, Deinen Weg in unserem Leben zu gehen, damit Dein Weg unser Weg wird und Dein Leben unser Leben.
Dieses Gedenken ist in der über 300-jährigen Geschichte der Wallfahrtskirche, dem heutigen Zentrum der Pfarrei St. Johannes der Täufer, verewigt. Die Teilnehmenden, Mitglieder des Männervereins, des Frauenbundes sowie Gläubige, beteiligten sich aktiv an der Zeremonie. Sie sprachen Gebete unter der Leitung des Pfarrers und sangen gemeinsam Lieder. Der abschließende Gebetsteil an der 14. Station sprach eine universelle Botschaft des Gedenkens und der Selbstreflexion aus. Die Erinnerung an die Leidensgeschichte Christi setzte ein aktuelles Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls.


