Leben an der Grenze, Leben mit der Grenze – Erzählcafé in Flossenbürg am 7. November

Leben an der Grenze, Leben mit der Grenze – Erzählcafé in Flossenbürg am 7. November
Viele Menschen in Flossenbürg und Umgebung haben einen Bezug zur Grenze. Sie pendeln zur Arbeit ins Nachbarland, haben hier als „Sudetendeutsche“ einen neuen Wohnort gefunden, sind beim Zoll tätig, kaufen auf der anderen Seite ein oder wandern einfach gerne quer durch den Oberpfälzer Wald/Český les. Beim Erzählcafé in offener Runde mit Kaffee, Tee und Gebäck kann am Samstag, den 7. November 2026 von 14.30 bis 16.30 Uhr im Theresienheim Flossenbürg über persönliche Perspektiven gesprochen werden.
Erzählcafé in Flossenbürg: Erfahrungen an der Grenze
Wie lebt und arbeitet es sich also in dieser Gegend – damals wie heute? Und welche Rolle spielt die Grenze dabei? Ist sie im Alltag Einschränkung oder Chance? Wie nehmen die Menschen hier die Region wahr, die lange als „Zonenrand“ galt, wo aber auch der „Mittelpunkt Mitteleuropas“ auf Flossenbürger Gemeindegebiet markiert ist? Liegt die Gegend im Abseits, mittendrin oder irgendwo dazwischen? Für die Online-Ausstellung „Grenze neu gedacht | Hranice jinak“ sammeln die Veranstaltenden vielfältige Geschichten zur Grenzregion und freuen sich über alle, die am Erzählcafé teilnehmen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, für Übersetzung ist bei Bedarf gesorgt.
Projekt und Förderung
„Grenze neu gedacht | Hranice jinak“ wird gefördert in der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat und von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit dem Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg durchgeführt.
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