Lesefleiß und goldenes Siegel für Bücherei in Schwarzenbach

Lesefleiß und goldenes Siegel für Bücherei in Schwarzenbach
Eine eigene Bibliothek ist Goldes wert: Seit fünf Jahren birgt das gemeindliche Bürger- und Kulturhaus im alten Pfarrhof eine Schatzkammer für Kinder- und Jugendliteratur in Papier- und Hörspielform sowie für Familienspiele. Ein vielseitiges, 2.031 Medien umfassendes Angebot, kreative Aktionen, moderne Ausstattung: Dafür erhielt die Schwarzenbacher Gemeindebücherei von ihrem Kooperationspartner, dem Büchereidienstleister „Michaelsbund“, zum zweiten Mal für zwei Jahre das goldene Büchereisiegel.
Goldenes Büchereisiegel für Gemeindebücherei Schwarzenbach
„Für unsere Arbeit ist diese Auszeichnung Lohn und Ansporn zugleich“, freute sich Bibliotheksleiterin Sabine Rinderer. Ein Grund zur Freude war auch die Resonanz auf den Sommerferien-Lesewettbewerb, an dem sich heuer 14 Mädchen und Buben beteiligten: Ein Kind mehr als 2025. 140 Bücher trugen sie in ihre Teilnehmerhefte ein: So viel Lesefleiß beeindruckte auch Bürgermeisterin Anja Kirschsieper, die selbst an Aufbau und Organisation der Bücherei aktiv mitgewirkt hat. Als eifrigste Leserinnen ihrer Altersgruppen wurden Marie Rinderer (Gruppe „13-Jährige“, vier Bücher), Hannah Rinderer („elf- bis zwölf-Jährige“, 18 Bücher), Leni Hartmann („neun- bis zehn-Jährige“, sechs Bücher) und Sophie Kleinpeter („sieben- bis acht-Jährige“, 37 Bücher) mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet.
Kleidertauschregal als nachhaltiges Projekt
Auch auf die anderen Teilnehmer warteten attraktive Überraschungen, als Gewinner eines Gutschein-Sonderpreises wurde Mats Melzner ausgelost. Zur Feier des Tages hatten die ehrenamtlichen Bibliothekarinnen ein Kaffee-und-Kuchen-Buffet vorbereitet, dessen Erlös zum Kauf weiterer Bücher, Spiele und Tonie-Hörbücher verwendet wird. Als neues Nachhaltigkeitsprojekt, das eine Anregung der Jugenddiskussionsveranstaltung „NEW Real Talk“ aufgreift, stellte Gemeinderätin Gabriele Nomayo das Kleidertauschregal beim Kulturhauseingang vor. Saubere Kleidungsstücke für Kinder und Jugendliche können hier in eine Box gelegt werden, nach Prüfung werden sie in das Regal gehängt und können nach Bedarf mitgenommen werden: „Dafür muss niemand selbst eine Kleiderspende beisteuern“, betont Nomayo.
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