Maibaum steht wieder bei den Krumme Äcker-Siedlern
Maibaum steht wieder bei den Krumme Äcker-Siedlern
„Hau ruck!“ Dann stand er. Fest verankert durch Roland Steger, der die Kommandos gab und an der finalen Schraube drehte. Die Siedlergemeinschaft Krumme Äcker hat auch in diesem Jahr wieder einen prächtigen Maibaum aus dem Pausch-Wald westlich der Stockerhut neben ihrem Siedlerheim aufgestellt. Im Mittelpunkt stand neben der Tradition der Blick auf kommende Projekte. So soll das Siedlerheim erweitert werden.
Mit Schwalben und Muskelkraft
Mit Schwalben und viel Muskelkraft hievten zahlreiche Männer den Giganten in die Höhe. Mit angepackt hat dabei auch der frisch gebackene Oberbürgermeister Benjamin Zeitler. „Was gibt’s Schöneres, als wenn man einen Maibaum mit aufstellen kann“, sagte er. Ob das Schwerarbeit gewesen sei? „Bei dieser tollen Organisation und den vielen Leuten war das machbar.“
Baum auf 18 Meter gekürzt
Als der Baum im Wald gefällt wurde, maß er noch 26 Meter. Für die Siedler war das jedoch zu hoch. Deshalb wurde er auf 18 Meter gekürzt. Nun soll er die nächsten Jahre seinen Platz behalten. Vorausgesetzt, er wird nicht gestohlen. Doch darauf wollen die Siedler schon gut achten. Der Vorgängerbaum war morsch geworden. In den kommenden Wochen wird er hinter dem Siedlerheim noch für einige gemütliche Lagerfeuer gute Dienste leisten.
Traditionell stand der Maibaum im Mittelpunkt des Festes. Heuer wurde aber auch das Holzkreuz hinter dem Siedlerheim feierlich von Stadtpfarrer Gottfried Schubach gesegnet. Das Kreuz war schadhaft geworden und wurde von Mathias Presche restauriert, wie Vorsitzender Wolfgang Pausch erläuterte. Ein herzlicher Dank galt auch dem Kindergarten Lorenz-Werthmann. Die Kinder hatten den Schmuck für den Maibaum vorbereitet und gestalteten zudem das Rahmenprogramm mit. Viele Besucher waren gekommen und genossen die gesellige Atmosphäre rund um das Siedlerheim. „Wir versorgen die Leute sehr gerne mit Essen und Trinken“, sagte Pausch und lachte. „Leckere Bratwürste, tolle Steaks und wahnsinnig viel Bier.“
Siedlerheim wird erweitert
Bei einer kleinen Führung durch das Siedlerheim wurde zugleich deutlich, dass das Holzhäuschen neben den Toiletten um einen weiteren Raum erweitert werden soll. Der Bauantrag sei bereits genehmigt, unterstrich Pausch. „Wir brauchen mehr Lagerfläche für unsere Gerätschaften.“ Die „Gute Stube“ werde gerne von den Frauen- und Jugendgruppen genutzt. „Wir haben mittlerweile eine Kindergruppe auch.“ Natürlich trifft sich dort auch regelmäßig die Vorstandschaft.
„Bei uns muss es nicht die Stadt bezahlen. Die Stadt muss nicht alles machen“, sagte Pausch, der auch CSU-Stadtrat ist. „Wir kümmern uns um den Erweiterungsbau ehrenamtlich.“ Im Verein gebe es eine Architektin, Elektriker und Betonbauer. Das gehe Hand in Hand. „Wir haben das Vereinsheim sukzessive ausgebaut.“
Baubeginn im Mai
Im Anbau sollen Schränke aufgestellt werden, damit die Gruppen dort ihre Sachen lagern können. Auch die Gerätschaften werden dort untergebracht. Der Baubeginn ist für Mai geplant. „Im Juni steht das Fundament, im Herbst die Holzkonstruktion.“ Eine weitere Unterstützung kam von der Sparkasse Oberpfalz Nord. „Die Tore hat uns die Sparkasse gespendet.“









