Marktgemeinderat: Beginn des Badebetriebs im Bäckeröd
Marktgemeinderat: Beginn des Badebetriebs im Bäckeröd
In puncto Städtebauförderung geht es in Waidhaus Zug um Zug weiter. Die Kosten für die Überarbeitung der Gestaltungsfibel bezifferte Bauriedl auf 19.700 Euro und nannte als Förderbetrag 15.760 Euro (80 Prozent). „Wir müssen der Regierung der Oberpfalz einen Beschluss zur Ausführung vorlegen“, sagte er dazu.
Gestaltungsfibel für Waidhaus
Laut Barbara Wilnhammer vom Planungsbüro Wild & Wilnhammer Architekten Stadtplaner in Furth im Wald hat Waidhaus bereits seit 1997 eine Gestaltungsfibel und eine entsprechende Sanierungssatzung. Die Architektin schlug die Bildung eines Arbeitskreises vor, der sich etwa dreimal treffen soll. Dabei fand sie: „Bis das ganze Produkt fertig ist, kann von einem Jahr ausgegangen werden.“
Das von Wilnhammer bezeichnete „Produkt“ soll einen detaillierten Plan mit der Darstellung des Fördergebiets enthalten. „Wir müssen auf jeden Fall alles mit Augenmaß machen“, gab sie die Richtung vor. „Das historische Ortsbild von Waidhaus muss schon erhalten werden.“ Dazu gehören für die Planerin auch öffentlichkeitswirksame Bereiche und ein zeitgemäßes Wohnen.
Als „großes Thema“ bezeichnete sie „Grün“, vor allem im Hinblick auf den Klimawandel. „Die Fibel wird auch auf denkmalpflegerische Belange verweisen“, merkte Wilnhammer weiter an und war sicher, „dass wir einen guten Weg finden werden, sie auf Vordermann zu bringen“. Beteiligt werden ihren Worten zufolge auch die Bürger sowie die Fachstellen. Am Ende stand der einstimmige Beschluss, die Gestaltungsfibel fortzuschreiben.
Erweiterungen und Neubau
Den Marktgemeinderat bei den Veranstaltungen vertreten werden neben Bauriedl die weiteren Bürgermeister Josef Schmucker und Ewald Zetzl, die Mitglieder des Hauptverwaltungsausschusses und der Ortsheimatpfleger Andreas Ringholz.
Das gemeindliche Einvernehmen gab es zu den Bauanträgen über die Erweiterung eines bestehenden Milchviehlaufstalls mit Neubau eines Laufhofs und den Neubau einer Einhausung für eine Holzsortierungsanlage (jeweils in der Gemarkung Reinhardsrieth). Das galt auch zum Antrag auf isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans „Im Kiesbeet“.
Wahllokal in Pfrentsch
Nach dem Vorschlag der Verwaltung sollte für die Landtags- und Bezirkswahl am 8. Oktober das Wahllokal in Pfrentsch entfallen. Als Begründung nannte Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl, die zusammen mit Michaela Menzel für die Organisation zuständig ist, die exakt 50 Urnenwähler bei der Bundestagswahl 2021 und befürchtete, dass bei nun vier Stimmzetteln noch weniger in das Wahllokal kommen werden. Schließlich einigte sich der Marktgemeinderat, das Wahllokal in Pfrentsch zu belassen. Allerdings soll die Zustimmung der Kreiswahlleitung eingeholt werden.
Betreuungsangebot für offene Ganztagsschule
„Ja“, sagte der Marktgemeinderat zur Beauftragung der gfi GmbH für das nicht geförderte Betreuungsangebot für die offene Ganztagsschule von Montag bis Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr sowie am Freitag bis 14 Uhr. Laut Bauriedl nehmen 39 Schüler das Angebot an.
Bei den zuletzt nicht öffentlich gefassten Beschlüssen, bei denen die Geheimhaltung entfallen ist, nannte der Bürgermeister die Aufträge für die Erneuerung der Wasserzapfstellen am Friedhof und den Kauf von Winterreifen für das Löschfahrzeug der Feuerwehr Waidhaus. Außerdem lud er die Ratsmitglieder zur Exkursion im Rahmen der Städtebauförderung am Samstag mit den Stationen in Winklarn, Tännesberg und Königstein ein.




