Maschinenkurs stärkt Sicherheit und Praxis der Schreiner-Azubis in Wiesau

Maschinenkurs stärkt Sicherheit und Praxis der Schreiner-Azubis in Wiesau
Während der dreijährigen Ausbildungszeit zum Schreiner nimmt der Maschinenkurs eine zentrale Stellung ein. Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist daher die Schulung im Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen. Dieser Kurs ist in drei Teile gegliedert, die sich über die gesamte Ausbildungszeit erstrecken, wobei der erste Teil bereits im Berufsgrundschuljahr (BGJ) am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum (BSZ) in Wiesau absolviert wird.
Sicherer Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen
Im Maschinenkurs lernten die Schüler den sicheren und fachgerechten Umgang mit einer Vielzahl von Handmaschinen und stationären Holzbearbeitungsmaschinen. Zu den Handmaschinen zählen etwa die Handkreissäge, die Stichsäge, die Oberfräse, die Dominofräse, die Lamellofräse sowie verschiedene Handschleifmaschinen. Weiterhin erwarben sie Kenntnisse im Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen wie der Formatkreissäge, der Abricht- und Dickenhobelmaschine und der Bandsäge.
Ein wichtiger Bestandteil des Maschinenkurses ist die Vermittlung und Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften. Dabei lernten sie, wie sie sicher arbeiten konnten und welche Vorsichtsmaßnahmen sie beachten mussten, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden. Dazu gehören die richtige Bedienung der Maschinen, das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung und das Befolgen von Sicherheitsanweisungen.
Theorie und Praxis unter fachlicher Leitung
Die Ausbildung im Maschinenkurs Teil 1 erfolgte sowohl in Theorie als auch in Praxis unter der Leitung von Fachlehrer Thomas Gradl. Besonders in diesem Kurs vermittelte er den Schülern nicht nur das notwendige technische Wissen über den Umgang mit den Maschinen, sondern auch praktische Fähigkeiten, die für den Schreinerberuf unerlässlich sind.
Während des Kurses erwarben die Schüler wichtige praktische Fähigkeiten und ein besseres Verständnis für die verwendeten Materialien. Das praktische Projekt, das sie in diesem Zusammenhang durchführten, war die Herstellung eines Schlüsselkastens mit einer Tür in Puzzlestückform.
Qualifikationen und Bescheinigung für die Gesellenprüfung
Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Kurs erhielten alle Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, die für die Einreichung zur Gesellenprüfung benötigt wird. Der Maschinenkurs ist somit ein wichtiger Teil der Ausbildung und trägt dazu bei, die beruflichen Qualifikationen der angehenden Schreiner zu fördern.
Solide Grundlage für den weiteren Berufsweg
Die praxisnahe Ausbildung und die theoretischen Inhalte, die im BGJ vermittelt werden, bieten eine solide Grundlage für die weiteren Schritte im Schreinerberuf und unterstützen die Entwicklung zu kompetenten Fachkräften, die die Bedeutung von Sicherheit und Professionalität im Handwerk schätzen.
Zugangsvoraussetzungen und Anmeldung am BSZ Wiesau
Eine Ausbildung zum Schreiner oder Holzmechaniker am BSZ Wiesau ist für alle Schulabschlüsse zugänglich, wie Hauptschulabschluss, Realschulabschluss und Abitur. Das BGJ zählt hierbei bereits zum ersten Ausbildungsjahr; ein Ausbildungsbetrieb muss erst zum zweiten Lehrjahr nachgewiesen werden. Dies bietet besonders interessierten Schulabgängern aus dem Landkreis Tirschenreuth die Möglichkeit, den Werkstoff Holz für sich zu entdecken. Dazu ist lediglich eine Anmeldung über die Schulhomepage bsz-wiesau.de notwendig.




