Neues Leben in Premenreuths Ortsmitte
Neues Leben in Premenreuths Ortsmitte
Durch die Metzgerei und den Dorfladen wird die Nahversorgung der Bevölkerung sichergestellt; die Gaststätte fördert zudem das gesellschaftliche Leben mit den vielen aktiven Vereinen im Ort. Der Laden konnte im Dezember 2025 eröffnet werden. Die Gaststätte folgte im März 2026.
Sie vervollständigt außerdem mit Übernachtungsmöglichkeiten das touristische Angebot zwischen dem Naturschutzgebiet Waldnaabtal und dem Naturpark Steinwald. Mit der Revitalisierung des Anwesens durch die Gemeinde Reuth b. Erbendorf wird ein Leerstand mitten im Ortskern beseitigt und zugleich jungen Unternehmern, dem Pächterehepaar Grünbauer, eine Perspektive eröffnet. Das 5,5-Millionen-Euro-Projekt wurde vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz mit 1,5 Millionen Euro aus dem Programm „Innen statt Außen“ gefördert.
Rundgang mit Betreibern und Politik: Lob für das Projekt
An einem Rundgang mit den Betreibern Stephanie und Tobias Grünbauer durch das neue Gebäude nahmen neben ALE-Behördenleiter Kurt Hillinger unter anderem Landtagsvizepräsident und Stimmkreisabgeordneter Tobias Reiß (CSU) sowie Landrat Roland Grillmeier teil.
„Hier ist etwas sehr Schönes entstanden“, betonte Bürgermeister Werner Prucker. Als Kommune sei man sehr glücklich darüber, dass das ALE Oberpfalz das Vorhaben bezuschusst habe. „Das ermöglichte es uns, die Nahversorgung in Premenreuth zu sichern und das Dorfleben wiederzubeleben“, freute sich der Bürgermeister.
Behördenleiter Kurt Hillinger sprach von „hervorragend investiertem Geld“. Hier sei es in die Belebung der Dorfmitte, in die Dorfgemeinschaft und die Grundversorgung vor Ort geflossen – „mit diesen Mitteln wird Wertschöpfung in der Region gefördert“. Landtagsvizepräsident Tobias Reiß wertete das Projekt als „geniales Beispiel dafür, was gelingen kann, wenn die Richtigen zusammenkommen“.
Für Landrat Roland Grillmeier stellt der Bau ein „Vorzeigeprojekt“ dar, das den Ort aufwerte und deutlich mache, welcher Segen das ALE Oberpfalz für die Entwicklung im ländlichen Raum sei. Bürgermeister Werner Prucker dankte besonders dem Architekturbüro Steidl aus Neunburg vorm Wald für die gelungene Planung des Projekts.







