O Kirwa, lou niat nou – in Flossenbürg garantiert nicht!
O Kirwa, lou niat nou – in Flossenbürg garantiert nicht!
„Murphys Kirwa-Stammtisch“ mit Chef Peter Gruber alias „Murphy“ und der „Burschenverein Flossenbürg“ um Vorsitzenden Fabian Gruber bitten am Freitag zur Party mit der Band „Freistaat live“. Das Wetter spielt mit, die Gäste strömen nach und nach in das Festzelt und machen die Nacht zum Tag – kein Wunder, denn „Freistaat live“ hat bereits das Zepter in die Hand. Getreu dem Spruch „Nomen est omen“ lassen es Jürgen Fleißer, Stefan Hanf, Robert Janker und Florian Staufer nach dem Motto „Mia rock’n Bayern“ krachen.
Premiere bei der Flossenbürger Kirwa
Für die vier Musiker ist es die Premiere bei der Flossenbürger Kirwa und es wird wohl nicht der letzte Auftritt sein. „Unser Repertoire reicht vom zünftigen „Boarischen“ bis zur schweißtreibenden Disco-Nummer, vom traditionellen Walzer bis zur romantischen Ballade, vom deutschen Schlager bis zum internationalen Rockklassiker“, heißt es in der Homepage.
Die Band hält Wort, sodass es nicht lange dauert, bis die Gäste – überwiegend junge Leute in Dirndln und Trachtenoutfit – auf den Bänken stehen und kräftig mitsingen und -klatschen. Auch ein Tänzchen darf hin und wieder nicht fehlen. Getreu dem Song „Ich will Spaß, ich will Spaß“ aus den 1980er-Jahren ist bis spät in die Nacht hinein Partyspaß angesagt.
Am Samstag gehts gleich weiter mit Party
Auch die Rockband „Wyatt Earp“ gehört zum festen Bestandteil der Flossenbürger Kirwa und genießt Heimrecht. Das nutzen Jürgen Lugert, Thomas Schmidt, Bobo Schneider und Jürgen Walbert, als sie in ihrem „Wohnzimmer“ am Samstag überwiegend unvergessene Klassiker – ob von den „Beatles“, „Rolling Stones“, „AC/DC“ oder „Status Quo“ – zum Besten geben.
Das begeisterte Publikum geht vor der Bühne leidenschaftlich mit. „Special Guests“ sind ebenfalls mit im Boot. So rockt Noah Lugert mit seinem Dudelsack gemeinsam mit der Kultband. Das gilt auch für die Saxofonistin Paula Meier. Beifallstürme erntet auch die Sängerin Alke aus Belgien. „Von unserer belgischen Partnergemeinde Wervik haben einige die 900 Kilometer lange Anreise auf sich genommen“, freut sich Bürgermeister Thomas Meiler.
„O Kirwa, lou niat nou!“
So heißt es auch am Samstag immer wieder: „O Kirwa, lou niat nou!“ Die wiederum zahlreichen Gäste rocken mit den glänzend aufgelegten Musikern, die die Stimmung immer wieder kräftig anheizen und zeigen, dass sie auch nach 36 Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Für „Murphy“ Gruber steht deshalb fest: „Wir haben alles richtiggemacht.“
Der Hauptorganisator der Kirchweihtage geht immer wieder mit einem Lächeln durch das Festzelt oder die „Kirwa-Bar“ und dreht auch mal eine Runde im Freien. Auch dort lässt es sich bei den angenehmen Temperaturen nämlich gut feiern. Und so freut sich Gruber: „Die Stimmung ist einfach super. Da zahlt sich die Organisation aus, und es macht Spaß.“






