Ökumenischer Jugendkreuzweg vereint Gläubige in Floß

Ökumenischer Jugendkreuzweg vereint Gläubige in Floß
In der vierten Fastenwoche haben sich die beiden Religionsgemeinschaften wieder zu einer betenden und singenden Gemeinschaft im Rahmen des ökumenischen Jugendkreuzweges vereint. Damit wird eine seit vielen Jahren bestehende Tradition fortgesetzt. Sie erfährt von beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer, durch ihre Mitwirkung größte Unterstützung.
Ökumenischer Jugendkreuzweg in Floß
Vier Symbole, die Dornenkrone, das schwarze Tuch, der Stein und die Hand, standen im Mittelpunkt der Gebetsandacht. Sie wurden von Station zu Station am Kreuz angebracht und waren sichtliche Begleiter.
Große Beteiligung in St. Johannes der Täufer
In der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer versammelte sich eine große Schar von Gläubigen, die sich im weiten Kreis um den Altar versammelte.
Neben den Präparanden und Kommunikanten waren auch die Firmlinge der katholischen Pfarrgemeinde gekommen.
Stationen des Kreuzwegs in der Gemeinde
Nach der herzlichen Begrüßung durch Pfarrer Früchtl stimmten die Teilnehmer in das von Pfarrer Römischer (Gitarre) begleitete Lied „Herr, wir bitten: Komm und segne uns“ ein. Am Kreuz wurde das Symbol der Dornenkrone angebracht. Die Betrachtung las Christina Schaller vor, während die Gläubigen die Fürbitten sprachen. Das Gotteshaus wurde mit dem Lied „Geh mit uns auf unseren Weg“ verlassen.
Die zweite Station mit dem schwarzen Tuch fand am Rathaus statt, während sich die Teilnehmer im Bereich des Zentralschulhauses zur dritten Station versammelten. Halt gemacht wurde auch an der Synagoge mit Gebet und Gesang. Die fünfte Station fand an der Osterkerze der evangelischen St.-Johannes-Baptista-Kirche statt. Pfarrer Wilfried Römischer begrüßte die Prozession, nachdem das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ gesungen wurde. Viele kleine Kerzen wurden nach dem Entzünden der Osterkerze dort abgestellt.
Gebet, Segen und Abschluss
Gemeinsam wurde das Vaterunser gebetet, während die beiden Geistlichen in ihrem Segen Gott baten, uns Kraft für unseren Weg zu geben, liebe Menschen an unsere Seite zu stellen und Zuversicht, gerade in den dunklen Stunden, zu geben. Gott möge uns die Augen und Herzen öffnen, damit wir seine Gegenwart in den kleinen Momenten des Alltags erkennen und seine Liebe spüren. Die versammelte Gemeinde verließ tief beeindruckt und nachhaltig das Gotteshaus.




