Ortsbegehung zeigt Investitionsbedarf in Schirmitz

Ortsbegehung zeigt Investitionsbedarf in Schirmitz
Welche Vorhaben stehen in den kommenden Jahren an, und wo muss die Gemeinde noch investieren? Antworten auf diese Fragen erhielten die Teilnehmer einer Ortsbegehung der CSU Schirmitz am vergangenen Sonntag. Gemeinsam mit Bürgermeister Ernst Lenk erkundeten sie verschiedene Stationen im Gemeindegebiet, informierten sich über geplante Maßnahmen und diskutierten über die weitere Entwicklung des Ortes.
Am Schulsportplatz begann der Rundgang. Dort stand die geplante Generalsanierung im Mittelpunkt. Die Gemeinde kalkulierte für das Vorhaben im kommenden Jahr rund 420.000 Euro. Lenk erläuterte den Besuchern die vorgesehenen Arbeiten und ging auf die Bedeutung der Anlage für den Schul- und Sportbetrieb ein.
Schulsportplatz sollte erneuert werden
Neben der Sanierung des Sportplatzes beschäftigte die Teilnehmer auch die Frage, wie sich Schule und Nachmittagsbetreuung künftig weiterentwickeln könnten. Im Gespräch stand die Idee eines „Ganztagsraums Natur“. Das Konzept sollte neue Möglichkeiten für den Aufenthalt und die Betreuung der Kinder schaffen. Weitere Stationen führten zur generalsanierten Mehrzweckhalle und in die Bauerngasse. Dort wartete mit dem fünften Bauabschnitt der Städtebauförderung ein weiteres wichtiges Projekt. Geplant war die Neugestaltung des Bereichs zwischen der Schule und dem ehemaligen Hofmeisterhof. Dabei wollte die Gemeinde nicht nur das Umfeld aufwerten, sondern zugleich die Infrastruktur auf den neuesten Stand bringen.
Städtebauförderung brachte weitere Aufgaben
Zu den vorgesehenen Arbeiten gehörten neue Leitungen und ein Regenwasserkanal, der bis zur Waldnaab führen sollte. Damit verband die Gemeinde die gestalterische Aufwertung des Ortsbereichs mit notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur. Auch das Rupprecht-Anwesen an der Hauptstraße rückte in den Blick. Die Teilnehmer sprachen über mögliche Nutzungen und die weitere Entwicklung des Grundstücks. Dabei zeigte sich, dass Schirmitz trotz bereits abgeschlossener Großprojekte vor weiteren wichtigen Entscheidungen stand. Die geplanten Maßnahmen sollten das Ortsbild und die Lebensqualität langfristig prägen.
Bürger brachten eigene Ideen ein
Während des Rundgangs nutzten die Besucher die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Anregungen vorzubringen. Der Austausch vor Ort ermöglichte es ihnen, sich aus erster Hand über die kommunalen Planungen zu informieren und unterschiedliche Sichtweisen einzubringen. Bürgermeister Ernst Lenk unterstrich die Bedeutung dieses direkten Kontakts. „Für uns ist der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiger Bestandteil unserer kommunalpolitischen Arbeit“, stellte er fest.
Zugleich lud er die Teilnehmer dazu ein, sich mit eigenen Ideen an der Entwicklung der Gemeinde zu beteiligen: „Jeder ist eingeladen, seine Ideen und Überlegungen einzubringen.“ Die Ortsbegehung machte deutlich, dass Schirmitz auch nach größeren abgeschlossenen Vorhaben vor weiteren Aufgaben steht. Die Gemeinde muss anstehende Investitionen sorgfältig planen und Prioritäten setzen. Der Rundgang bot dafür eine Gelegenheit, Projekte vor Ort zu erläutern, Fragen zu klären und Anregungen aus der Bürgerschaft aufzunehmen.
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