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Paneuropäisches Picknick mit großer Resonanz in Hildweinsreuth

Hildweinsreuth. Strahlender Sonnenschein, Musik und viele Gäste: Beim Paneuropäischen Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas setzte der Kreisverband Neustadt/WN-Weiden ein starkes Zeichen für gelebte Nachbarschaft und Europageist.

Hildweinsreuth. Strahlender Sonnenschein, Musik und viele Gäste: Beim Paneuropäischen Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas setzte der Kreisverband Neustadt/WN-Weiden ein starkes Zeichen für gelebte Nachbarschaft und Europageist.
Mittelpunkt Mitteleuropas. Foto: Walter Rustler

Paneuropäisches Picknick mit großer Resonanz in Hildweinsreuth

Gastbeitrag von: Walter Rustler

Strahlender Sonnenschein, Musik und viele gut gelaunte Gäste: Beim Paneuropäischen Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas in Hildweinsreuth stand Europa nicht nur auf der Tagesordnung, sondern war für einige Stunden ganz unmittelbar zu erleben. Der Kreisverband Neustadt/WN-Weiden der Paneuropa-Union Deutschland hatte zu der Veranstaltung eingeladen und konnte zahlreiche Besucher begrüßen.

Paneuropa-Union begrüßt zahlreiche Gäste in Hildweinsreuth

Kreisvorsitzende Birgit Trottmann hieß die Gäste sowie die anwesenden Bürgermeister und Ehrengäste willkommen. Unter ihnen waren der paneuropäischer Freund Matthias Häuser vom Bezirksverband Kurpfalz/Rhein-Neckar der Paneuropa-Union aus Karlsruhe, Rudi Herrmann aus Amberg, der die musikalische Gestaltung der Veranstaltung finanziell unterstützte, sowie der Europaabgeordnete und Referent Christian Doleschal.

Ein Grußwort sprach der Flossenbürger Bürgermeister Thomas Meiler. Er hob die Bedeutung des Paneuropäischen Picknicks hervor und zeigte sich erfreut, dass der Kreisverband der Paneuropa-Union in langer Tradition das Picknick am Mittelpunkt Mitteleuropas ausrichtet.

Europa selbstbewusst gestalten: Vortrag von Christian Doleschal

Im Mittelpunkt des offiziellen Teils stand der Vortrag von MdEP Christian Doleschal. Er warb für ein selbstbewusstes Europa, das seine Interessen gemeinsam vertritt und seine Möglichkeiten stärker nutzt. Gerade der europäische Binnenmarkt biete eine wichtige Grundlage für wirtschaftliche Stärke und politischen Einfluss.

Auch die Frage der europäischen Verteidigungsfähigkeit nahm Doleschal in den Blick. Europa müsse in der Lage sein, seine Sicherheit stärker selbst zu gewährleisten. Dazu gehöre auch, benötigte Güter und Ausrüstung möglichst innerhalb Europas beschaffen zu können.

Begrüßung. Foto: Walter Rustler
MdEP Christian Doleschal referiert über akutelle Entwicklungen in Europa. Foto: Walter Rustler
Ehrengäste und Organisatoren. Foto: Walter Rustler
Mittelpunkt Mitteleuropas. Foto: Walter Rustler

Offene Märkte, neue Partner und verlässliche Beziehungen

Mit Blick auf die internationale Handelspolitik sprach sich Doleschal für offene Märkte und neue Handelsbeziehungen aus. Handelsabkommen beispielsweise mit Indien oder Kanada können dazu beitragen, die wirtschaftlichen Beziehungen Europas zu erweitern. Weiterhin wird Europa als Folge wechselnder Signale anderer Mächte zunehmend als verlässlicher Handelspartner wahrgenommen.

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Wie wichtig offene Grenzen und gute Nachbarschaft sind, habe die Corona-Pandemie deutlich gemacht. Während der Pandemie sei vielen Menschen bewusst geworden, wie selbstverständlich grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alltag geworden ist und wie stark Regionen auf ihre Nachbarn angewiesen sind.

China als Herausforderung: Resilienz in Europa stärken

Eine besondere Herausforderung sieht Doleschal in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. Das bestehende Handelsdefizit, eine zunehmend aggressive Wirtschaftspolitik sowie die Abhängigkeit von bestimmten Rohstoffen und Lieferketten stellten Europa vor Herausforderungen. Hier müsse Europa seine Abhängigkeiten verringern und widerstandsfähiger werden.

Zum Abschluss wurde gemeinsam die Europahymne gesungen. Für die musikalische Umrahmung sorgte in vorzüglicher Manier die Stadtkapelle Neustadt/WN unter der Leitung von Karl Wildenauer. Bei Weißwürsten und Brezen klang das Paneuropäische Picknick anschließend in geselliger Runde aus. Damit wurde der Mittelpunkt Mitteleuropas in Hildweinsreuth einmal mehr zum Treffpunkt für Menschen, die Europa nicht nur diskutieren, sondern auch gemeinsam erleben wollten.

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