Panzerartilleriebataillon 375 aus Weiden trainiert drei Wochen in Wildflecken
Panzerartilleriebataillon 375 aus Weiden trainiert drei Wochen in Wildflecken
Datum 16. März 2026, Schießübungsplatz der Weidener Artilleristen. Die Joint Fire Support Teams des Panzerartilleriebataillons 375 trainieren das Schießen mit Handwaffen und Fahrzeugen. Dadurch werden sie befähigt, im Verbund mit der Kampftruppe zusammenzuwirken.
Trainingsschwerpunkt der Joint Fire Support Teams
Das Einsatzspektrum der Joint Fire Support Teams (JFST) reicht weit über die Koordination des indirekten Feuers hinaus: Während ihr Kernauftrag in der Lenkung des Steilfeuers aus dem rückwärtigen Raum liegt, rückt die Bekämpfung von Gegnern auf kurze Distanz verstärkt in den Fokus. Damit stellt der Verband sicher, auch bei überraschendem Feindkontakt unmittelbar und präzise reagieren zu können.
Drei Wochen intensives Schießen in Wildflecken
Genau das trainierte die 4. Batterie des Weidener Panzerartilleriebataillons 375 drei Wochen lang auf dem Truppenübungsplatz in Wildflecken und stellte damit ihre Einsatzbereitschaft sowie Professionalität unter Beweis. Mit den unterschiedlichen Handwaffen wie dem G 36 oder dem MG 5 absolvierten die Soldaten verschiedene Schießübungen.
Die Anforderungen wurden von der Einzelschützenausbildung bis zu einem Gruppengefechtsschießen stetig erhöht. Bei diesen Gruppengefechtsschießen werden jeweils sechs bis acht Soldaten im Zusammenwirken mit ihrem Gefechtsfahrzeug beübt. Auch der Hauptauftrag der Teams, das Lenken von Steilfeuer, wurde erfolgreich trainiert.
Feuerunterstützung und Eigensicherung im Fokus
So können die Joint Fire Support Teams – falls notwendig – den Feind im direkten Richten bekämpfen und anschließend wieder ihren originären Auftrag erfüllen: Feuer für die Kampftruppe lenken. Damit ist das Panzerartilleriebataillon 375 effektiv in der Lage, die eigene Truppe in allen Operationsarten mit der Artillerie, dem „Hammer“ des Gefechtsfeldes, zu unterstützen.





