Polonaise und Maskenprämierung beim Bund der Berliner in Weiden

Polonaise und Maskenprämierung beim Bund der Berliner in Weiden
Im „Café Mitte“ ging es hoch her, als der Bund der Berliner zum Faschingsnachmittag lud. Zahlreich strömten die Mitglieder herbei, mit Federboa, Cowboyhut, Glitzerkleid oder gleich in voller Samurai-Montur. Girlanden und Luftballons hingen von der Decke und schon beim ersten Akkord war klar: An diesem Nachmittag blieben die Besucher nicht lange auf den Stühlen sitzen.
Begrüßung und Organisation durch die Vorsitzenden
Die Vorsitzenden Bärbel Strobl und Hans Forster hatten organisiert, dekoriert und koordiniert und trafen damit ins Schwarze. „Die Berliner sind bunt – und das nicht nur im Herzen“, sagte Strobl zur Begrüßung und blickte in die Runde der fantasievoll Maskierten.
Musik lockte auf die Tanzfläche
Für den richtigen Schwung sorgten Musiker Winni an der Hammondorgel und Rudi am Schlagzeug. Von Faschingsklassikern bis zu italienischen und böhmischen Ohrwürmern reichte das Repertoire. Bei „Schatzi, schenk mir ein Foto“ und „Cordula Grün“ hielt es niemanden mehr am Platz. Es wurde geschunkelt, geklatscht und schließlich zog eine Polonaise quer durch das Café.
„Solange die Füße mitmachen, spiele ich weiter“, rief Winni Prem lachend zwischen zwei Takten ins Mikrofon. „Und wenn sie nicht mehr mitmachen, dann erst recht!“ Der Applaus ließ nicht lange auf sich warten.
Masken glänzten bei der Prämierung
Höhepunkt des Nachmittags war die Maskenprämierung. Strobl bat die kostümierten Gäste auf die Bühne, wo Wirtin Corina Volea die Preise überreichte. Den ersten Platz sicherte sich Hans Forster als japanischer Samurai – mit ernstem Blick und beeindruckender Haltung. „So geschniegelt sieht man mich sonst nur bei der Jahreshauptversammlung“, witzelte er.
Platz zwei ging an Brigitta Roier als Cowgirl mit stilechtem Hut, gefolgt von Bärbel Strobl selbst als ungarisches Pustamädel auf Rang drei. „Man muss mit gutem Beispiel vorangehen“, meinte sie augenzwinkernd. Trostpreise und viel Applaus rundeten die Ehrung ab.
Polonaise zog bis in den Abend
Nach einer kurzen Verschnaufpause setzte sich die nächste Polonaise in Bewegung. Bis weit in den Abend hinein wurde gelacht, getanzt und gefeiert. Zwischen Konfetti und Kuchen zeigte sich: Der Bund der Berliner verstand es auch in der Oberpfalz, ausgelassen Fasching zu feiern.
Die nächste Zusammenkunft lässt nicht lange auf sich warten: Am 6. März um 14 Uhr steht die Jahreshauptversammlung an – vermutlich ohne Samurai-Schwert, aber gewiss nicht ohne Humor.




