Praxisteam stärkt Resilienz mit Töpferkurs in Kirchenthumbach

Praxisteam stärkt Resilienz mit Töpferkurs in Kirchenthumbach
Gastbeitrag von: Herbert Ziegler
Ungewöhnliche Wege erfordern manchmal ungewöhnliche Maßnahmen: Das Praxisteam um Sebastian Grau und Steffi Wiltsch hat gemeinsam einen Töpferkurs absolviert – nicht aus künstlerischer Laune, sondern mit klarem Ziel. Resilienz stärken, den Teamgeist festigen und für einen Moment Abstand vom fordernden Alltag gewinnen.
Töpferkurs stärkt Resilienz und Teamgeist
In der Werkstatt statt im Untersuchungszimmer drehte sich alles um Ton, Form und Geduld. Unter fachkundiger Anleitung von Yvonne Paulus (Potteryvy) aus Nürnberg entstanden Becher und – so mancher schmunzelte darüber – auch einige eigenwillige Kunstwerke. „Beim Töpfern merkt man schnell, dass Perfektion zweitrangig ist. Entscheidend ist, wie man mit Fehlern umgeht“, sagte Sebastian Grau. Eine Erfahrung, die sich auch auf den Berufsalltag übertragen lässt.
Steffi Wiltsch hob vor allem den Wert des gemeinsamen Erlebens hervor: „Im Alltag läuft vieles im Eiltempo. Hier mussten wir langsamer werden, zuhören, uns gegenseitig helfen. Das schweißt zusammen.“ Der Kurs sei bewusst als Gegenpol zum oft hektischen Praxisbetrieb gewählt worden.
Politikdebatte und Zusammenhalt im Praxisalltag
Auch wenn das Team selbst nicht direkt im Wahlkampf steht, ist seine Zukunft derzeit politisches Thema. Mehrere Parteien und Wählergruppen diskutieren öffentlich über Perspektiven und Rahmenbedingungen der Praxis. „Es wird viel über uns gesprochen, aber selten mit uns“, beschreibt ein Teammitglied die Situation. Der Töpferkurs bot deshalb nicht nur kreative Abwechslung, sondern auch Raum für Austausch und neue Perspektiven innerhalb des Teams.
Am Ende blieb mehr als nur gebrannter Ton im Regal: ein gestärktes Miteinander, frische Energie – und die Gewissheit, dass Stabilität oft dort wächst, wo man sich Zeit nimmt, gemeinsam etwas mit den eigenen Händen zu schaffen.


