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Rückblick und Ehrungen beim Pfarrfamiliennachmittag in Eslarn

Eslarn. Im Pfarrheim St. Marien lud die Pfarrei zum offenen Pfarrfamiliennachmittag mit Musik, Rückblick und Ehrungen. Pfarrer Udo Klösel dankte Engagierten; Berichte zu Finanzen und Plänen rundeten den Nachmittag ab.

Eslarn. Im Pfarrheim St. Marien lud die Pfarrei zum offenen Pfarrfamiliennachmittag mit Musik, Rückblick und Ehrungen. Pfarrer Udo Klösel dankte Engagierten; Berichte zu Finanzen und Plänen rundeten den Nachmittag ab.
Pfarrer Udo Klösel (rechts) dankte den ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäten für ihr langjähriges Engagement. Foto: Karl Ziegler

Rückblick und Ehrungen beim Pfarrfamiliennachmittag in Eslarn

Im Pfarrheim „St. Marien“ in Eslarn fand ein öffentlicher, familiärer Pfarrfamiliennachmittag statt. Der unterhaltsame und zugleich informative Nachmittag wurde musikalisch von einem Teil des Kirchenchors, der Schola, mit dem alpenländischen Lied „Da Tag“ eröffnet. Pfarrer Udo Klösel begrüßte die Anwesenden herzlich und dankte für das solidarische Miteinander. Unter den Gästen befanden sich Pfarrvikar Dr. Basil Ngwega, Bürgermeister Thomas Kleber, Gemeindereferent Benedikt Eckert sowie die Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl. Pfarrer Klösel betonte den Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit mit allen Gremien und der Gemeinde und dankte für das bereits gezeigte Engagement. Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte ein Duett mit Martina Brenner am Klavier und Magdalena Eckert an der Klarinette.

Rückblick auf Pfarrversammlung und personelle Veränderungen

In ihrem Rückblick erinnerte Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl an die letzte Pfarrversammlung im Oktober 2023 und die seither eingetretenen Veränderungen. Besonders hervorgehoben wurden die Verabschiedung von Pfarrer Erwin Bauer nach 22 Jahren sowie die Einführung von Pfarrer Udo Klösel im September 2025 in der neu gegründeten Pfarreiengemeinschaft. Erfreulich sei zudem die Verlängerung des Wirkens von Pfarrvikar Basil sowie die zusätzliche Unterstützung durch Gemeindereferent Benedikt Eckert und Diakon Herbert Sturm. „Dadurch sei es möglich, regelmäßig Gottesdienste auch in Eslarn anzubieten.“ Ein besonderer Dank galt allen ehrenamtlich engagierten kirchlichen Gremien wie dem Frauenbund, der Kolpingsfamilie, dem Kirchenchor und den liturgischen Diensten sowie den Helferinnen und Helfern im Hintergrund wie Hausmeistern, Reinigungskräften und dem Blumenschmuckteam. „Ohne dieses Engagement wäre ein lebendiges Pfarreileben nicht möglich – ein herzliches Vergelt’s Gott dafür“, so Härtl.

Finanzen der Pfarrei Eslarn im Überblick

Im Anschluss berichtete Kirchenrechnungsprüfer Karl Schmid aus der Kirchenverwaltung. In sieben Sitzungen seien insgesamt 75 Punkte behandelt worden. Die katholische Kirche finanziere sich hauptsächlich aus der Kirchensteuer, ergänzt durch Vermögenserträge, Staatsleistungen, Spenden und Kollekten. Schmid erläuterte zudem die Einnahmen im Detail: zweckgebundene Spenden in Höhe von 3.875,20 €, Kollekten und Opfergelder von 15.108 €, Messstipendien von 2.700 € sowie Erlöse aus dem Pfarrfest (2.860 €) und dem Pfarrfasching (1.100 €). Den Einnahmen stehen beträchtliche Ausgaben entgegen: Dachsanierung des Pfarrheims mit PV-Anlage 115.407 €, Personalkosten 50.506,08 €,

Reparaturen an Friedhofskapelle, Kirche und Priesterwohnung mit 17.629
Euro und Betriebskosten in Höhe von 7.131 € für Kindergarten.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war die Ehrung ausgeschiedener Pfarrgemeinderatsmitglieder. Pfarrer Klösel, PGR-Sprecherin Härtl und Bürgermeister Kleber dankten Eva Kleber (vier Jahre), Inge Kleber (acht Jahre) und Christine Seibert (16 Jahre, davon zwölf Jahre als Schriftführerin) für ihren langjährigen Einsatz. Als Zeichen der Anerkennung erhielten sie Urkunden und Blumen. Musikalisch umrahmt wurde die Ehrung von der Schola mit der von Ludwig van Beethoven vertonten „Ode an die Freude“ sowie mit „Irischen Segenswünschen“. Zum Abschluss dankte Pfarrer Udo Klösel nochmals allen Beteiligten. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Wer glaubt, ist nie allein“ klang die Versammlung beeindruckend aus, und sie mündete in ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

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