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Waldtage in Floß begeistern 20 Vorschulkinder

Floß. 20 Vorschulkinder des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney verbrachten eine Woche im Wald am Rumpelbach. Erzieherinnen und Förster Hamann vermittelten Waldregeln und Naturerlebnisse; weitere Besuche sind geplant.

Floß. 20 Vorschulkinder des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney verbrachten eine Woche im Wald am Rumpelbach. Erzieherinnen und Förster Hamann vermittelten Waldregeln und Naturerlebnisse; weitere Besuche sind geplant.
Ihre helle Freude hatten die Kinder beim Spielen in der Waldabteilung Rumpelbach. Bild: Christina Schaller

Waldtage in Floß begeistern 20 Vorschulkinder

20 Vorschulkinder des katholischen Kindergartens St. Johannes Maria Vianney erlebten Abenteuer und intensive Naturerfahrungen im Wald.

Eine Woche Natur pur im Rumpelbach-Wald

Heute bietet der Alltag den Kindern wenige Möglichkeiten zum Spielen, Forschen und Entdecken in der Natur. Umso mehr genossen die Kinder es, eine Woche lang im Freien, im Wald, zu verbringen.

Schon auf der Fahrt in den Wald mit Privatautos der Eltern, die den Fahrdienst übernommen hatten, merkte man bei den Kindern Spannung, Vorfreude und Abenteuerlust. Martina Häupl, Christina Schaller, Michaela Konz und Annette Weiß begleiteten die Kinder und bereiteten sie auf die Waldtage vor.

Vorbereitung und Waldregeln

In Gesprächen fragten sie: „Warum ist der Wald so wertvoll? Was können wir tun, damit es dem Wald gut geht? Und was müssen wir beachten, damit es uns im Wald gut geht?“ Waldregeln wurden gemeinsam erarbeitet und von den Kindern unterschrieben.

Ein Waldgrundstück am Rumpelbach wurde zu einem Spielplatz der besonderen Art – ganz ohne das sonst übliche Spielmaterial. Die Kinder konnten ihre Kreativität ausleben, beim Häuschenbauen und Bilderlegen.

Kreativität und Bewegung im Wald

Motorische Herausforderungen boten das Balancieren über Baumstämme, das Klettern auf Steinen oder schon das Laufen durch den Wald über Stöcke und Wurzeln.

Grammer Solar
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Sinnliche Erfahrungen wurden gesammelt; die Kinder wurden zum Lauschen, Fühlen und Betrachten angeleitet. Das weiche Moos, die Baumrinde und das Rauschen und Gluckern des Rumpelbachs sowie die Sonne, die durch die Baumkronen scheint, faszinierten besonders.

Entdeckungen am Waldboden

Spannend fanden die Kinder auch die kleinen Ameisen, Tausendfüßer und Würmer, die sie unter Rinden und Steinen entdeckten.

Ein besonderes Highlight war der Besuch von Förster Oswald Hamann.

Mit dem Förster den Wald erkunden

Er lud die Kinder zu einem Spaziergang ein, bei dem es allerlei Spannendes und Lehrreiches zu entdecken gab.

Hamann zeigte Bilder von Waldtieren und echte Geweihe, und führte zu einer Köhlerstelle, an der die Kinder Kohlestückchen ausgraben konnten. Das Jägerspiel und das Basteln einer Waldpfeife werden den Kindern bestimmt in Erinnerung bleiben.

Gemeinschaftserlebnis und Ausblick

Die Tage im Wald waren ein besonderes Gemeinschaftserlebnis, an dem die Kinder lernten, dass der Wald kostbar und ein besonderer Lebensraum nicht nur für Tiere ist.

Viel zu schnell verging die Zeit. Deswegen ist geplant, mit den Kindern auch noch jeweils einen Tag im Mai, Juni und Juli den Wald und den Rumpelbach zu besuchen.

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