Großer Andrang beim 5. Brauereifest in Floß

Großer Andrang beim 5. Brauereifest in Floß
Allein schon die Courage, die Idee und der feste Wille zeichnen Braumeister Ludwig Koch bei der Gestaltung seiner Einladungen zu Festen und Feiern mit immer wieder neuen und durchschlagenden Attraktionen großartig aus. Noch vor fünf Jahren glaubte Ludwig Koch selber nicht daran, dass er mit zwei Worten viele Gäste und Besucher, Freunde und Bekannte dazu bewegen kann, nach der grandiosen Flosser Kirwa vor acht Tagen einen derartigen Zuspruch zu erhalten. „Kummts vorbei“, rief Koch aus, und das reichte für einen Tag gemütlichen und unterhaltsamen Beisammenseins rund um das Brauhaus in der Unteren Bachgasse und der Graf-Gerhard-Straße.
Gelungener Auftakt am Brauhaus
Ein kleiner, idealer Festplatz mit familiärer Atmosphäre. Dazu trägt vor allem die Untere Bachgasse entlang des Floßbaches bei. Was passend und angenehm war: das Wetter. Ideal für ein Fest.
Braumeister Ludwig Koch war es eine sichtliche Freude, gegen zehn Uhr den Bierschlegel dem Bürgermeister Robert Lindner in die Hand zu drücken, um das Holzfass zum fünften Brauereifest anzustoßen. Mit einem Schlag schaffte er seine Aufgabe und rief: „O’zapft is, auf ein geselliges, unterhaltsames und friedliches Fest am Flosser Brauhaus“. Der edle Gerstensaft floss während des Jubiläumstages in Strömen. Schon am Vormittag kamen Gäste aus nah und fern. Sie wollten sich die Zeremonie nicht entgehen lassen.
Musik und Kulinarik begeistern die Gäste
Wieder eingeladen hatte Ludwig Koch die Flossenbürger Blaskapell’n unter Leitung von Franz Völkl, die Musik aus bayerischen und böhmischen Schlagern, Polkas, Walzer und modernen Liedern zum Mitsingen präsentierte. Bier vom Fass und die oberpfälzischen Weißwürste vor der Mittagsstunde um zwölf Uhr waren heiß begehrt und hatten es den Besuchern angetan. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto – sie alle kamen und waren liebe Gäste, die der Gastgeber gerne persönlich begrüßte. Ein echter Charmeur, zu dem man gerne kommt.
Wie schon in den Vorjahren gab es zur Mittagszeit einen kulinarischen Hochgenuss mit der Sau am Spieß, der Kistensau und geschmackvollen Braten. Dazu das knusprige Spanferkel. Da musste man sich schon in die Schlange einreihen, um zu diesen Genüssen zu kommen. Die vielen Stammgäste, sie kannte der Braumeister alle, führten gerne einen Plausch mit dem Gastgeber. Und das ist eben eine Besonderheit, dass sich Ludwig Koch Zeit nimmt. Schon deshalb lassen sich auch viele Flosser diesen schönen Festtag nicht entgehen.
Familienfreundliche Stimmung bis in den Abend
Nicht nur der Vormittag und der Mittag hatten seinen Reiz, auch der Nachmittag war ebenso anziehungskräftig, zumal angenehme Unterhaltungsmusik bis in den Abend hinein von Ritschi und Schorschi präsentiert wurde. Die kleinen Gäste waren nicht ausgeschlossen; sie konnten sich auf der Hüpfburg erfreuen. Ein rundum freundliches Personal servierte am Nachmittag Kaffee sowie selbst gebackenen Kuchen und Torten. Voll besetzte Bänke und Tische gab es während des ganzen Tages. Sie drückten die Beliebtheit dieses kleinen Jubelfestes, das schon zur Tradition wurde, aus.
Überraschung für Whiskyfreunde
Und das war noch nicht alles. Am Abend gab es noch eine faustdicke Überraschung. Thomas Stetter von den Sinnesfreunden war mit einem Verkaufsstand gekommen und hatte die Whiskyfreunde sichtlich überrascht. Eine blendende Abrundung eines Jubiläumsfestes, das für sich spricht.
Zufriedenheit allenthalben bei Gastgeber und Besuchern, die auch im nächsten Jahr gerne wieder nach Floß zu Braumeister Koch kommen werden, wenn er mit seinem freundlichen Grußwort „Kummts vorbei“ einlädt.
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