Schlümpfe stürmen Pfarrfasching in Eslarn
Schlümpfe stürmen Pfarrfasching in Eslarn
Der Pfarrfasching im Pfarrheim „St. Marien“ gehört seit jeher zu den unangefochtenen Höhepunkten der närrischen Zeit – und auch heuer bewiesen die kirchlichen Gremien eindrucksvoll: Kirche kann Fasching! Kulinarisch bestens versorgt durch Mitglieder der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates, des Frauenbundes und der Kolpingfamilie, durften sich die zahlreichen Besucher zudem auf ein Programm freuen, das es ordentlich in sich hatte – inklusive eines wahrlich schlumpfigen Höhepunkts. Hinter die Theke stellte sich Zweiter Bürgermeister Thomas Kleber und mit einem Besuch bereicherten Dritter Bürgermeister Bernd Reil und Marktrat Georg Zierer den Abend. Für den musikalischen Rahmen sorgte Alleinunterhalter „Fonse“ aus Gaisthal, während sich Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Basil über ein voll besetztes Pfarrheim freuten. Die kreative Gesamtregie lag in den bewährten Händen von Kirchenpflegerin Nicola Hummer, die ein mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitetes Programm präsentierte. Insgesamt 34 Ministrantinnen und Ministranten samt Anhang schlüpften in die Rollen der beliebten Schlumpf-Familie. Die passenden Schlumpfmützen spendierte Nicola Hummer, während die Minis selbst für einheitliche T-Shirts, Röcke und Hosen sorgten.
Schlumpf-Invasion begeistert das Publikum
Gleich zu Beginn eroberte eine regelrechte Schlumpf-Invasion den Pfarrsaal – und die Stimmung war schlagartig auf Anschlag. Mit von der Partie waren Pfarrvikar Basil als Schlumpf, Martin Nickl als Zauberer Gargamel sowie dessen Schmusekatze Azrael, dargestellt von niemand Geringerem als Nicola Hummer. Für einen musikalischen Gag sorgte Pfarrgemeinderat Anton Hochwart als Vader Abraham, der das bekannte Abraham-Lied in einer eigens von Nicola Hummer umgetexteten Version zum Besten gab.
Publikum feiert mit Gesang und Applaus
Auf die Frage „Sag mal, von wo kommt ihr denn her?“ antworteten die Schlümpfe wie aus einem Mund: „Aus Schlumpf Eslarn, bitte sehr!“ Den berühmten „La-la-la“-Refrain übernahm die Schlumpfschar, die zusammen mit Pfarrvikar Basil als Flötenspieler lautstarken Applaus einheimste. Im Lied wurden Geistliche, Bürgermeisterkandidaten, Markträte und natürlich alle Anwesenden humorvoll begrüßt – das Publikum dankte es mit kräftigem Applaus. Auf die Frage, ob denn ein Papa Schlumpf in Sicht sei, kam prompt die Antwort: „Ja, viele – denn es ist ja Wahl!“
Für weitere Verwirrung und Gelächter sorgte die plötzlich auftauchende Mesnerin Waltraud Karl, die sich angesichts der Kinderschar bereits im Kinderfasching wähnte und im Publikum geeignete Kandidaten für den Papa-Schlumpf entdeckte: Bernd Reil mit oranger, Georg Zierer mit roter, Thomas Kleber mit schwarzer Mütze. Da die „Heiligen Drei Könige“ laut Waltraud Karl auch noch im Pfarrgemeinderat und als Chorsänger aktiv sind, bringen sie für den „Oberschlumpf“ die besten Voraussetzungen mit. Um den besten Papa Schlumpf zu finden, mussten sich die Kandidaten laut Kirchenpflegerin Nicola Hummer in wichtigen Disziplinen beweisen: als Hausbauer beim Lego-Steine-Bauen und als Finanzgenie beim Geldtransport mit Strohhalmen.
Überraschendes Finale: Papa Schlumpf steht fest
Doch das große Finale kam überraschend: „Sagt doch allen, dass das Ganze nur ein Spiel war – wir haben unseren Papa Schlumpf doch längst!“, verkündete Schlumpf Schlaui Clemenz. Wie abgesprochen stürmten alle 34 Schlümpfe auf Pfarrer Udo Klösel, der vorausschauend mit weißem Pulli samt Aufdruck „Papa Udo Schlumpf“ und passender Schlumpfmütze erschienen war. Spätestens jetzt war klar: Mission erfüllt.
Im Anschluss sorgten unter anderen Pfarrer Udo Klösel und Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl mit einer weiteren humorvollen Einlage für viele Lacher. Der Pfarrfasching zeigte einmal mehr, wie lebendig und herzlich das Gemeindeleben in der Pfarreiengemeinschaft Eslarn–Moosbach ist. Es wurde gelacht, getanzt und ausgelassen gefeiert – ein rundum gelungener Abend, der allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.









