OTH Amberg-Weiden
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Aufbleiben hat sich gelohnt: Polarlichter über der Oberpfalz

Nordoberpfalz. Ein außergewöhnlich starker Sonnensturm hat in der Nacht erneut für ein beeindruckendes Naturschauspiel gesorgt. Rote und grüne Polarlichter waren bei klarem Himmel vielerorts mit bloßem Auge sichtbar.

Aufbleiben hat sich gelohnt: Polarlichter über der Oberpfalz

Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger
Polarlichter über Leonberg. Foto: Sebastian Burger

Ausgelöst wurde das Phänomen durch eine heftige Sonneneruption, deren energiereiche Teilchen ungewöhnlich schnell die Erde erreichten. Laut Deutscher Wetterdienst und der US-Behörde NOAA erreichte der geomagnetische Sturm die zweithöchste Warnstufe und kann in dieser Stärke sogar technische Systeme wie Satelliten oder GPS beeinflussen.

Polarlichter

Polarlichter – auch Aurora Borealis (Nordlichter) genannt – sind Leuchterscheinungen am Himmel, die entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind auf das Magnetfeld der Erde treffen. Diese Teilchen werden entlang der Magnetfeldlinien zu den Polarregionen gelenkt und stoßen dort in rund 80 bis 300 Kilometern Höhe mit Gasen in der oberen Atmosphäre zusammen. Dabei beginnen Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle zu leuchten: Sauerstoff erzeugt meist grüne oder rote Farben, Stickstoff eher violette und bläuliche Töne.

Bei besonders starken Sonnenstürmen können sich diese Lichterscheinungen weit nach Süden ausdehnen – und sind dann, wie aktuell, sogar über Bayern sichtbar.

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